Der Originalentwurf aus hochwertigen Glasperlen der Genfer Schmuckmarke ist das sechste von zehn Produkten, die wir zum 10-Jahr-Jubiläum von «NZZ Bellevue» mit lokalen Marken und Kreativen lancieren.Lebendige Farben, historische Materialien und modernes Kunsthandwerk – Lyla Marsol und Anouck Mutsaerts vom Genfer Schmucklabel Aglagla verwandeln seltene Vintage-Perlen in zeitgenössische Modestatements. Nun lancieren sie für «NZZ Bellevue» eine exklusive Halskette, die den Charme bunter Glasperlen zelebriert und Farbe in den Alltag bringt. «Bellevue»-Halskette aus verschiedenen Glasperlen von Aglagla. Alexia Maggioni (Foto); Camille Raffray (Model) 10-Jahr-Jubiläums-Kollektion «Bellevue»-Halskette Die Halskette des Genfer Labels Aglagla wurde exklusiv für «NZZ Bellevue» entworfen. Die Stückzahl ist begrenzt.Details 19 Glasperlen (Vintage und neu) in 6 verschiedenen Farben und Formen. Handgeknüpft im Genfer Atelier, Gliederkette und Verschluss aus vergoldetem Messing. Länge: 46 cm.Preis 320 Franken, erhältlich über diesen Link. Der Charme bunter GlasperlenDer Markenname ist so eigentümlich wie die Produkte selbst, die das Label seit rund zwei Jahren entwirft und produziert: Aglagla klingt nach einem dadaistischen Zungenbrecher, ein Stück kindliche Unbeschwertheit schwingt mit. Mit seinen farbenfrohen, handgefertigten Schmuckstücken zelebriert das Genfer Schmucklabel den Charme grosser, bunter Glasperlen, wohlkuratiert, mit einem geschulten Sinn für Farben, Proportionen und überlegten Details. Für das Markenlogo etwa wurde extra eine eigene Schrift entworfen: Mit gerundeten Konturen spiegelt diese Typografie die Form aneinandergereihter Perlen wider. Nahaufnahme der eigens entworfenen Aglagla-Typografie. PD Hinter dem Label stehen zwei Frauen, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit perfekt ergänzen. Lyla Marsol (43) ist Kunstmalerin und hat zeitgenössischen Schmuck am renommierten Royal College of Art in London studiert. Sie ist die kreative Seele, die Designerin und Produzentin. Anouck Mutsaerts (32), Stylistin und Art Director, bringt das Auge für Image, Kampagnen und Branding mit. «Farbe war in meiner gesamten Laufbahn schon immer der rote Faden», erklärt Anouck. Wenn die beiden im Atelier zusammenarbeiteten, brauche es kaum Worte: «Es geht unheimlich schnell, wir ergänzen uns automatisch und beenden oft die Sätze der anderen.» Lyla Marsol (43) und Anouck Mutsaerts (32) von Aglagla. Maria Trofimova Der Entstehungsprozess im gemeinsamen Atelier im Genfer Quartier Augustins gleicht eher dem Zubereiten von Gerichten in einer Küche als klassischem Schmuckdesign. Skizzen oder technische Zeichnungen sucht man bei Lyla Marsol vergeblich. Stattdessen bestimmen zwei grosse Regale das Bild – gefüllt mit unzähligen Perlen, sortiert wie in einer edlen Épicerie.Lyla, die sich nach ihrem Londoner Schmuckstudium zehn Jahre der Kunst widmete, insbesondere der Hinterglasmalerei, beschreibt das Vorgehen: «Aus unserer grossen Sammlung an Perlen stelle ich mir drei oder vier verschiedene Modelle auf einem Teller zusammen und lege sie dann auf einer grossen weissen Tischplatte aus, probiere Kombinationen, schaue auf die Proportionen.» Jede Kette soll ein eigenständiges Objekt sein, ein kleines Œuvre, das seiner Trägerin oder seinem Träger ein Gefühl von Empowerment verleiht. Gearbeitet wird mit Zangen und vergoldetem Messingdraht, an dem die Perlen dann kunstvoll aneinandergereiht werden. Alexia Maggioni Alexia Maggioni (Foto); Camille Raffray (Model) Knallbunte Bonbon-Ästhetik: Die exklusive «Bellevue»-Kette von Aglagla. Das Herzstück und der wahre Luxus von Aglagla liegen in der Herkunft des Materials. Jeder Entwurf, ob Collier, Armkette oder Ohrringe, umfasst echte Vintage-Glasperlen aus den 1930er bis 1960er Jahren. Die meisten davon wurden damals hauptsächlich in Frankreich gefertigt. Lyla spürt sie in Paris auf Flohmärkten und bei traditionsreichen Händlern auf, deren Restbestände seit Generationen gelagert werden – genau dort, wo auch die grossen Haute-Couture-Häuser einkaufen. Ergänzt werden diese Schätze durch neue, sorgfältig kuratierte Perlen aus Italien, Tschechien und Afrika, um die Stückzahlen der Kollektionen zu sichern. Jede Perle hat ihre eigene Struktur, ihre kleinen Unvollkommenheiten, ihre Geschichte.Vom Einzelstück zum globalen KultWo andere Marken auf filigrane Goldkettchen setzen, feiert Aglagla das Grosse, das Unperfekte und vor allem: die Farbe. Was einst unter Lyla als Soloprojekt mit reinen Unikat-Serien begann, hat sich seit der offiziellen Markengründung im Jahre 2024 im Tandem mit Anouck zu einem internationalen Geheimtipp entwickelt. Aglagla-Schmuck findet man heute bei namhaften Adressen in Tokio, Kopenhagen, in den USA und in Saint-Tropez.Neben exklusiven «One of a kind»-Einzelstücken bietet Aglagla eine feste «Main Collection» in limitierten Stückzahlen an. Zu den Bestsellern gehören farbenfrohe Klassiker wie die «Grape Tutti Frutti», die an reife Trauben erinnert, oder das Einstiegsmodell «Mini Multi Drop». Auch das neueste Modell, eine eigens interpretierte Bolo-Tie, setzt als starkes zeitgenössisches Statement neue Akzente. «Es ist immer die Suche nach dem Gleichgewicht zwischen dem bereits Bekannten und dem fortschrittlichen, pointierten Design», so Lyla. Die Preise starten bei 80 Franken, während aufwendigere Entwürfe rund 300 Franken oder mehr kosten.Die Zielgruppe spiegelt diese Vielseitigkeit wider: Sie reicht von sehr schicken älteren Damen bis zur 22-jährigen Alternative-Trägerin. Zunehmend entdecken auch Männer die schweren, haptischen Glaskreationen für sich, weshalb das Duo vermehrt die Längen der Ketten anpasst. Die Philosophie des Genfer Duos bleibt aber nach wie vor gleich: «Fröhlich» und «farbenfroh» sind die wichtigsten Stichworte, ebenso aber Attribute wie «hochwertig», «chic» und «handgefertigt».Die «Bellevue»-Halskette mit Glasperlen in verschiedenen Farben und Formen ist das sechste von insgesamt zehn Produkten, die wir zusammen mit Schweizer Marken und Kreativen eigens zum zehnjährigen Bestehen unseres Lifestyle-Portals lancieren. Weitere limitierte Produkte unserer «Bellevue»-Jubiläumskollektion folgen bis im September in regelmässigen Abständen. Bereits erschienen: ein Kissen von Sonnhild Kestler, ein Strandtuch von ZigZagZurich, ein T-Shirt von Lamarel und zwei Lederaccessoires von Appenzeller Gurt. Newsletter Die besten Artikel aus «NZZ Bellevue», einmal pro Woche von der Redaktion für Sie zusammengestellt.