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Der Originalentwurf der renommierten Zürcher Textildesignerin zum 10-Jahr-Jubiläum von «NZZ Bellevue» ist eines von zehn Produkten, die wir mit lokalen Marken und Kreativen lancieren.Schönste Aussichten: Wir feiern diesen September das zehnjährige Bestehen von «Bellevue», dem Lifestyle-Portal der NZZ. Das Jubiläumsjahr läuten wir bereits jetzt mit einer Reihe von Produkten ein (insgesamt zehn!), die Schweizer Marken und Kreative eigens für «Bellevue» kreiert haben. Diese werden über das ganze Jahr hinweg in regelmässigen Abständen lanciert. Die Stückzahl ist jeweils limitiert. Der erste Wurf aus unserer «Bellevue»-Jubiläumskollektion ist ein kleines, fröhlich gestaltetes Kissen von der renommierten Zürcher Gestalterin Sonnhild Kestler. «Bellevue»-Kissen unterm Arm: Otto Charles Bänningers «Die Schreitende» auf dem Treppensockel des Opernhauses Zürich. PD «Bellevue»-Kollektion Handgesticktes Kissen von Sonnhild Kestler Das Design ist ein Original der Zürcher Textildesignerin Sonnhild Kestler, das über diesen Link im NZZ-Shop erhältlich ist. Ein Sonderentwurf zum 10-Jahr-Jubiläum von «NZZ Bellevue».Details Etwa 30 × 40 Zentimeter. Handgestickt, mercerisiertes Baumwollgarn auf Baumwollcanvas, gefüllt mit Entenfedern aus Deutschland (Oeko-Tex-Standard 100).Preis 179 Franken für Abonnenten (Normalpreis 189 Franken), im NZZ-Shop. Lebendige und menschliche EntwürfeWenn wir eine Prognose wagen würden, welche heutigen Schweizer Gestalterinnen und Gestalter man in hundert Jahren als prägend für die jetzige Ära bezeichnen würde, dann wäre sie auf der Liste. Denn ihre fröhlichen Farb- und Formenwelten – sei es als Siebdrucke auf Foulards und Kleidern, auf Frotteetüchern, bestickten Kissen oder Teppichen – sind seit je eigenständige Design-Originale. Die Handschrift von Sonnhild Kestler ist schon von weitem erkennbar. Sonnhild Kestler lebt und arbeitet in Zürich. Christine Munz Sie besteht aus bildhaften Welten und ist voller Geschichten, die Kestler laut eigener Aussage mit einer Art Zwittergestalten belebt. Über ihre Arbeit sagt die Gestalterin zudem: «Sie hat immer einen Gehalt für die Seele, fürs Gemüt, der die Phantasie anregt. Statt nüchtern kalkuliert, sollen die Entwürfe lebendig und menschlich wirken.» So gibt sie den Dingen eine Bedeutung und transportiert Emotionen.Folk-Art-Referenzen fliessen bei der Farb- und Formwahl mit ein – nicht nur aus der Schweiz, sondern auch aus ferneren Ländern und Kulturen, die sie regelmässig bereist und erkundet – Indien etwa oder auch fernöstliche Destinationen. 2010 wurde die gebürtige Deutsche mit Jahrgang 1963, die seit Kindsbeinen in Zürich aufwuchs, mit dem Grand Prix Design vom Bundesamt für Kultur ausgezeichnet.Seit sie 1988 mit ersten eigenen Siebdrucken als selbständige Textilgestalterin begann, entstehen ihre ureigenen Phantasie- und Wunschwelten ganz analog: Jede Form schneidet sie in farbigem Papier von Hand aus, ordnet und reiht dann Stück für Stück so an, bis dass ein stimmiges Ganzes entsteht. So ist auch der Kissenentwurf für die «Bellevue»-Jubiläumskollektion entstanden. Kestlers Papiervorlage für das handgestickte «Bellevue»-Kissen. PD Einen ganz besonderen Reiz erhält das entstandene Motiv durch die Umsetzung in Handstickerei. Diese entsteht im indischen Westbengalen, in einem kleinen Dorf, das rund eineinhalb Stunden von Kolkata entfernt liegt – und nur zu Fuss über einen Trampelpfad erreichbar ist. Unter ethischen und fairen Bedingungen wird jeder Kissenbezug von Hand in einer kleinen Manufaktur von Männern gestickt – denn das Stickhandwerk gilt in Indien traditionellerweise vor allem als Männerberuf. Newsletter Die besten Artikel aus «NZZ Bellevue», einmal pro Woche von der Redaktion für Sie zusammengestellt.