Er zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für deutschsprachige Literatur. In diesem Jahr bekommt die Autorin Wunnicke den Georg-Büchner-Preis.09.07.2026, 09.53 Uhr1 LeseminutenChristine Wunnicke auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2021.NZZ – Bildredaktion(dpa) Die Schriftstellerin Christine Wunnicke ist Georg-Büchner-Preisträgerin 2026. Dies teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Wunnicke erhalte den Preis für ihr stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk, das an so unterschiedlichen Schauplätzen wie Hollywood, Nagasaki oder Paris angesiedelt ist, wie es in der Mitteilung heisst.Die Preisverleihung soll laut Angaben einer Sprecherin der Akademie am 24. Oktober im Staatstheater in Darmstadt stattfinden. Der seit 1951 vergebene und mit 50 000 Euro dotierte Preis zählt zu den wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.Die Akademie vergibt den Preis an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben. Die Preisträger müssen «durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Masse hervortreten» und «an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben», heisst es in der Satzung. Der Preis wird vom Bund, dem Land Hessen und der Stadt Darmstadt finanziert.Zu den bisherigen Preisträgern gehören Max Frisch (1958), Günter Grass (1965) und Heinrich Böll (1967) sowie zuletzt Terézia Mora, Lukas Bärfuss, Elke Erb, Clemens J. Setz, Oswald Egger und Ursula Krechel. Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner («Woyzeck»). Er wurde 1813 im Grossherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich.