Beim „Doom“-Studio id Software fallen im Zuge der Xbox-Entlassungen 136 Stellen weg, wie aus einer Meldung an die texanische Arbeitsbehörde hervorgeht. Damit verliert eines der bekanntesten Studios der Branche voraussichtlich den Großteil seiner Belegschaft. Auch beim „Avowed“-Entwickler Obsidian sind die Einschnitte tief: Das Studio soll nach Entlassungen und Projektstreichungen ein neues „Fallout“ entwickeln.
Die Zahlen zu id Software stammen aus einer sogenannten WARN-Meldung des Mutterunternehmens ZeniMax an die Texas Workforce Commission, die das Branchenmagazin Game Developer auf Anfrage erhalten hat. Demnach verlieren 96 Beschäftigte am Hauptsitz von id Software im texanischen Richardson ihren Job, dazu kommen 40 Remote-Mitarbeiter. Weitere 22 Stellen fallen bei Bethesda Game Studios in Austin weg. Die Gewerkschaft Communications Workers of America, die 146 der 158 Betroffenen vertritt, hatte die Belegschaft von id Software im Dezember noch mit 185 Personen angegeben, schreibt Videogameschronicle.
Microsoft hatte am Montag bestätigt, 3200 Stellen in der Xbox-Sparte zu streichen und fünf Studios abzugeben – rund ein Fünftel der Beschäftigten in Microsofts Spielesparte. Xbox-Chefin Asha Sharma begründet den „Reset“ mit einer Konzentration auf die größten Marken des Unternehmens.










