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Wenn es gut läuft, endet ein Nato-Gipfel mit einer formellen Erklärung. Dann verkauft der Generalsekretär der Allianz die Kompromisse als großartiges gemeinsames Ergebnis. Mark Ruttes Stil lässt die Erfolge immer ganz besonders glänzen. Auch hier in Ankara. Danach beginnt der Wettbewerb um die Deutungshoheit – wer konnte was durchsetzen, wer führt und wer macht nur mit? Es ist eine Art Mehrkampf der Pressekonferenzen.
Um kurz nach 19 Uhr Ortszeit tritt Donald Trump vor die Journalisten, natürlich im größten Saal der Nationalbibliothek, als Friedrich Merz längst wieder im Flieger Richtung Berlin sitzt. Trump hat am Morgen, noch bevor die Bündnismitglieder zu ihrer Arbeitssitzung zusammenkommen, einiges gesagt. Über die Verhandlungen mit dem Iran, die wohl, möglicherweise, vielleicht vorbei sind. Über seinen Anspruch auf Grönland. Über Europa, mit dem der US-Präsident unzufrieden ist.










