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Kommentar: Warum die Commerzbank noch nicht verloren ist Unicredit hat sich im Übernahmekampf eine ausgezeichnete Position verschafft. Doch der Spielraum der Frankfurter Bank ist größer, als es auf den ersten Blick aussieht.

Michael Maisch 08.07.2026 - 16:53 Uhr Artikel anhörenBrunnen vor der Hauptverwaltung der Commerzbank: Position im Übernahmekampf ist gar nicht so schlecht. Foto: Andreas Arnold/dpaUnicredit-Chef Andrea Orcel darf zufrieden sein. Nach Ablauf des Übernahmeangebots der Italiener für die Commerzbank sind die Kräfteverhältnisse eindeutig verteilt. Der Angreifer ist klar in der Offensive, das Frankfurter Übernahmeziel in der Defensive. Selten wurde ein Übernahmekampf in der Finanzbranche derart verbissen geführt – doch jetzt ist es höchste Zeit für echte Verhandlungen zwischen den beiden Kontrahenten. Denn die Position der Commerzbank sieht trotz des Rückschlags gar nicht so schlecht aus, wie es auf den ersten Blick wirken mag.Aber zunächst einmal die Fakten: Unicredit konnte mit dem Übernahmeangebot 17,6 Prozent der Commerzbank-Anteile einsammeln, und das, obwohl die Offerte für die meiste Zeit der Angebotsfrist für die Aktionäre nicht lukrativ war.Rechnet man die bisherige Beteiligung und Kaufoptionen hinzu, kommen die Italiener auf einen Anteil von insgesamt 47,6 Prozent an dem Frankfurter Institut. Unicredit kann nun an der Börse weitere Commerzbank-Aktien kaufen, steht dabei aber unter Beobachtung der Finanzaufsicht. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt