Der sportliche Erfolg zahlt sich für den 1. FC Union Berlin nicht nur auf dem Rasen aus. Auch bei der Verteilung der TV-Erlöse gehören die Köpenicker mittlerweile zu den Klubs, die von ihrer Entwicklung der vergangenen Jahre enorm profitieren. Während vor allem die Aufsteiger zunächst mit deutlich geringeren Ausschüttungen planen müssen, hat sich Union durch seine kontinuierliche Bundesliga-Zugehörigkeit und die starken Platzierungen seit 2019 ein finanzielles Fundament erarbeitet.

Medienerlöse, das ist nicht erst 2026 so, zählen zu den wichtigsten Einnahmequellen der Bundesliga-Klubs. Das Verteilungsmodell berücksichtigt dabei längst mehr als nur die Abschlusstabelle einer Saison. Maßgeblich sind die sportlichen Ergebnisse über mehrere Jahre hinweg. Hinzu kommen Faktoren wie die Förderung junger Spieler sowie weitere Leistungs- und Vermarktungskriterien. Vereine, die sich dauerhaft in der Bundesliga behaupten, werden dadurch belohnt. Klubs, die zwischen den Ligen hin- und herpendeln, haben es da schon deutlich schwerer.

Testspiele

Tour durch den Fußball-Osten: Auf den 1. FC Union warten der Chemnitzer FC und Carl Zeiss Jena

Aus der nationalen TV-Vermarktung erhält Union für die anstehende Saison 2026/27 59,62 Millionen Euro. Im Bundesliga-Vergleich macht das Rang zehn – zwischen dem FSV Mainz 05 (61,3 Millionen) und Borussia Mönchengladbach (52,34 Millionen).