ICE-Agenten in Texas erschießen einen Mexikaner in seinem Auto. Sie behaupten, er haben sie anfahren wollen. Örtliche Behörden bezweifeln das.
Anwohner in Houston haben Blumen an der Stelle niedergelegt, wo Lorenzo Salgado Araujo erschossen wurde
Antranik Tavitian/rtr
ap | Ein Beamter der US-Einwanderungsbehörde ICE hat bei einem Einsatz in Houston einen Mann erschossen. Der Mann habe am Dienstag versucht, sich mit seinem Fahrzeug der Festnahme zu entziehen, teilte die Behörde mit. Das US-Heimatschutzministerium erklärte, der Mann sei mexikanischer Staatsbürger und habe Anweisungen zum Anhalten ignoriert. Er habe versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug anzufahren. Daraufhin habe der Beamte in Notwehr geschossen. Der Mann starb laut den Angaben im Krankenhaus. Beweise für ihre Darstellung legten die Behörden bislang nicht vor.
Nach Angaben des Ministeriums, dem die Einwanderungsbehörde ICE untersteht, war der Mann ins Visier der Behörden geraten, weil er sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis im Land aufgehalten habe. Sein Fahrzeug sei zudem mit einem ICE-Fahrzeug zusammengestoßen.










