BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen
Rieke HavertzWas wird Trump tun? Das ist die große Frage, die über diesem zweiten Gipfeltag in Ankara schwebt. Denn darum geht es aus europäischer Sicht mittlerweile bei den Bündnis-Treffen: Den US-Präsidenten gewogen zu halten. Im vergangenen Jahr hat das auf dem Gipfel Den Haag mit dem beschlossenen 5-Prozent-Ziel temporär ganz gut geklappt. Aber Trump ist eben Trump und so hat der Präsident schon gestern bei seiner Ankunft in der Türkei seine Kritik an den Europäern – und was diese für ihre eigene Verteidigung tun – wiederholt. Und dann direkt noch einmal das Wort Grönland gesagt. „Es sollte von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden, nicht von Dänemark.“US-Präsident Donald Trump über GrönlandDie europäische Position in dieser Frage ist klar, die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen wiederholte sie am Morgen noch einmal: Grönland stehe nicht zum Verkauf. Auch das Thema Iran könnte nach den gegenseitigen Angriffen zwischen dem Iran und den USA diesen Gipfeltag mehr dominieren, als es ursprünglich geplant war. Eigentlich soll es heute vor allem darum gehen, die Fortschritte der europäischen Säule der Nato in Hinblick auf Verteidigungsausgaben und -beschaffung sowie die Unterstützung der Ukraine zu bekräftigen. Beide Themen werden bei der gemeinsamen Session der Staats- und Regierungschefs auch im Mittelpunkt stehen, so hört man es hier in Ankara. Aber am Ende hängt immer alles von Donald Trump ab.Isabelle DanielBundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine weitere Unterstützung zugesagt. »Wir werden der Ukraine weiter helfen«, sagte Merz zu Beginn des zweiten Gipfeltages. »Russland hat keine Chance, diesen Krieg zu gewinnen.« Der russische Präsident Wladimir Putin werde seine »Kriegsziele nicht erreichen, und je schneller wir diesen Krieg beenden, umso besser ist es für Europa, umso besser ist es für Russland und umso besser ist es für den Frieden in der Welt«.Merz äußerte sich auch zur Kritik von US-Präsident Donald Trump an den Verteidigungsausgaben der europäischen Verbündeten und verwies in diesem Zusammenhang erneut auf die deutliche Steigerung seit dem letzten Gipfel in Den Haag. «Wir haben geliefert», sagte er. Die meisten europäischen Staaten hätten ihre Anstrengungen im Verteidigungsbereich erheblich verbessert.Alena KammerFrederiksen weist Trumps Grönland-Forderung erneut zurückKaum ging der Nato-Gipfel in Ankara los, hat US-Präsident Donald Trump seine Ansprüche auf Grönland erneuert. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen wies diese vehement zurück. Grönland stehe selbstverständlich nicht zum Verkauf, sagte sie. »Wir hoffen, dass alle, einschließlich aller Verbündeten, das Selbstbestimmungsrecht der Bevölkerung Grönlands respektieren«, sagte Frederiksen. Mehr dazu lesen Sie hier:Katharina BenninghoffDas offizielle Programm des zweiten GipfeltagesAm zweiten Gipfeltag wird es neben einer offiziellen Arbeitssitzung mehrere Gespräche über die Entwicklung der Verteidigungsausgaben, die Unterstützung der Ukraine und die von Trump geforderte Unterstützung im Irankrieg geben. So sieht das geplante Programm in Ankara aus:9.45 Uhr Offizielle Begrüßung der Staats- und Regierungschefs10 Uhr Familienfoto der Gipfel-Teilnehmer10.15 Uhr Treffen des Nordatlantikrats auf Ebene der Staats- und Regierungschefs13.30 Uhr Treffen US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj14 Uhr Abschluss-Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte 15.15 Uhr Pressekonferenz Donald Trump15.30 Pressekonferenz Bundeskanzler Friedrich MerzIsabelle DanielNato-Staats- und Regierungschefs setzen Gipfeltreffen fortIm türkischen Ankara hat der zweite Tag des Nato-Gipfels begonnen. Überschattet wird der Gipfel von einer erneuten Eskalation des Irankriegs: Nach US-Angriffen in der Nacht attackierte der Iran in den vergangenen Stunden die US-Verbündeten Kuwait und Bahrain. Nato-Generalsekretär Mark Rutte stellte sich am Rande des Gipfels hinter die USA: Deren jüngste Angriffe auf den Iran seien »absolut notwendig« gewesen, sagte er. Für Belastung sorgt in Ankara auch ein weiteres Thema: US-Präsident Donald Trump nutzte den Gipfel bereits, um seine Ansprüche auf Grönland zu erneuern. In diesem Blog halten wir Sie über alle Entwicklungen während des Gipfels auf dem Laufenden.TickarooLive Blog Software










