PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastImpostor-Phänomen – Die heimliche Angst vieler erfolgreicher MenschenStand: 08:22 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Visually/Andriy PopovViele Menschen schreiben ihre Erfolge dem Zufall zu und haben Angst, irgendwann als „Hochstapler“ entlarvt zu werden. Woher diese Selbstzweifel kommen, wen sie besonders betreffen und welche Strategien helfen können.Außerdem geht es um die Frage, warum wir weniger schmecken, wenn wir krank sind. Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um das sogenannte Imposter-Phänomen. Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein Persönlichkeitsmerkmal. Zu Gast ist Sonja Rohrmann, Professorin für differentielle Psychologie & Psychologische Diagnostik, Dekanin des Fachbereichs für Psychologie und Sportwissenschaften und Leiterin der Arbeitsstelle für Diagnostik & Evaluation an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie erklärt, warum selbst sehr erfolgreiche Menschen häufig überzeugt sind, ihre Leistungen nicht verdient zu haben.Wann Selbstzweifel zum Problem werdenWer vom Imposter-Phänomen betroffen ist, führt Erfolge oft auf Glück oder Zufall zurück und fürchtet, irgendwann als unfähig erkannt zu werden. Gesunde Selbstzweifel gehören zwar zum Alltag – problematisch wird es jedoch, wenn sie das Leben dauerhaft beeinträchtigen. Das kann dazu führen, dass Betroffene berufliche Chancen aus Angst ablehnen oder sich durch übermäßigen Leistungsdruck dauerhaft überlasten.Die Ursachen liegen nach aktuellem Forschungsstand sowohl in der Persönlichkeit als auch in den Lebensumständen. Familiäre Erwartungen, ein stark leistungsorientiertes Umfeld oder das Gefühl, einen sozialen Aufstieg rechtfertigen zu müssen, können die Entwicklung begünstigen. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme zeigt die Forschung jedoch keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen – beide Geschlechter sind gleichermaßen betroffen.Warum das Imposter-Phänomen auch Vorteile haben kannViele Betroffene arbeiten besonders gewissenhaft, sind leistungsbereit und übernehmen Verantwortung. Gerade diese Eigenschaften machen sie häufig zu geschätzten Kolleginnen und Kollegen. Gleichzeitig birgt der hohe Anspruch an sich selbst Risiken: Wer jeden Fehler überbewertet und Erfolge nicht anerkennt, läuft Gefahr, dauerhaft unter Stress zu stehen und auszubrennen.Die Forschung zeigt außerdem, dass sich der Umgang mit dem Imposter-Phänomen verändern lässt. Hilfreich sind unter anderem ein realistischer Blick auf die eigenen Erfolge, ehrliches Feedback von fachkundigen Kollegen sowie ein bewussterer Umgang mit Lob. Welche weiteren Strategien sich in Studien bewährt haben und warum der Austausch mit anderen Betroffenen eine wichtige Rolle spielen kann, wird im Detail erläutert.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund – der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage, warum wir im Schlaf reden. Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.