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Für viele Büroangestellte gehören Video-Meetings längst zum Arbeitsalltag. Moderne Laptops verfügen inzwischen standardmäßig über integrierte Mikrofone und Webcams, was für viele Einsatzbereiche ausreicht. Trotzdem gibt es gute Gründe für eine externe Kamera. Eine im Fachmagazin Nature veröffentlichte Studie untersuchte, wie sich eine schlechte Videoqualität auf die Wahrnehmung von Gesprächspartner:innen auswirkt. Das Ergebnis: Stockende oder unscharfe Bilder führten dazu, dass die Proband:innen ihr Gegenüber negativer bewerteten – auch dann, wenn die Verständlichkeit des Gesprächs nicht unter den Einschränkungen litt. Nach einem abgehackten Video-Meeting vertrauten die Teilnehmer:innen weniger in die fachlichen Kompetenzen und wollten häufiger ihre Ansprechpartner:innen wechseln.Anzeige
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Die Forscher:innen führen diesen Effekt auf das Unbehagen zurück, das technische Störungen bei Menschen auslösen können. Ähnliches ist auch aus dem Umgang mit Robotern bekannt. Und tatsächlich: Viele der Studienteilnehmer:innen gaben an, sich durch abgehackten Ton oder eingefrorene Bilder unwohl zu fühlen. Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass in einem Bewerbungsprozess andere Kandidat:innen bevorzugt werden oder ein Verkaufsgespräch scheitert, weil potenzielle Kund:innen zur Konkurrenz wechseln. Eine externe Webcam lohnt sich deshalb vor allem dann, wenn die integrierte Kamera deines Laptops keine ausreichende Qualität bietet oder wenn du zusätzliche Funktionen für Streaming und Präsentationen benötigst.







