PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineSport (DPA)Kobel wie Kahn - Schweiz erwartet Spiel der Spiele mit MessiStand: 05:26 UhrLesedauer: 4 MinutenWurde der Held der Schweiz: Torhüter Gregor Kobel.Quelle: Darryl Dyck/The Canadian Press/dpaAls Nachfolger des ewigen Yann Sommer hat Dortmunds Torhüter Gregor Kobel die Schweiz ins WM-Viertelfinale geführt. Im Football-Tempel von Kansas City wartet die ultimative Prüfung auf die Nati.Gregor Kobel grinste verlegen, als er in der Interviewzone mit der deutschen Torhüter-Legende Oliver Kahn verglichen wurde. «Ich bin früh in Deutschland gewesen, deshalb bin ich geprägt von der Schule», sagte der Torhüter nach dem 4:3-Elfmeterkrimi gegen Kolumbien, bei dem Kobel mit seiner Parade die Schweiz ins erste WM-Viertelfinale seit 1954 geführt hatte. Und dort geht es gegen keinen Geringeren als Lionel Messi mit Weltmeister Argentinien.Sommer-Nachfolger startet direkt durchNach jahrelangem Warten als Nummer zwei hinter Yann Sommer hat der 28-Jährige von Borussia Dortmund direkt etwas geschafft, was Vorgänger Sommer immer verwehrt blieb: der Einzug in die Runde der letzten Acht bei einer WM. «Greg hat sich von Spiel zu Spiel reingesteigert. Er hat zwei, drei Big Saves gehabt. Das haben wir gewusst, dass er beim Elfmeter ein sehr, sehr guter Torhüter ist», lobte Trainer Murat Yakin.Der Chefcoach fügte an: «Wir haben uns das Ziel vorgenommen. Jedes kleine Puzzlestück hat zusammengepasst.» Und das größte und wichtigste Teil an diesem hauptsächlich von der Spannung geprägten Achtelfinal-Nachmittag von Vancouver war Kobel selbst.Akanji vergibt schon wieder vom PunktSchon in den 120 intensiven Minuten ohne besonders hochwertigen Fußball rettete der Torhüter seine Vorderleute immer wieder mit starken Paraden. Und beim Nervenkrimi vom Punkt hielt Kobel gegen den eingewechselten Cucho Hernandez, was bei ihm selbst und seinen Mitspielern zu einer Gefühlsexplosion führte.Wohl besonders dankbar für Kobels Glanztat gegen Hernandez war Mitspieler Manuel Akanji. Der Verteidiger hat nach der EM 2021 und der EM 2024 schon zum dritten Mal bei einem Elfmeterschießen für die Schweiz vergeben.Verteidiger versichert: «War mein letzter Elfmeter»«Ich bin überglücklich über die Mannschaft, wie sie reagiert hat. Mein Elfmeter war katastrophal, ich habe im letzten Moment die Entscheidung gewechselt», sagte Akanji, der wie Deutschlands Jonathan Tah gegen Paraguay weit über das Tor schoss. Er habe schon diesmal anderen den Vortritt überlassen wollen, stellte nun aber mit einem Grinsen klar: «Das war mein letzter Elfmeter.»Doch anders als 2021 (Niederlage gegen Spanien) und 2024 (Niederlage gegen England) ging die Sache für die Nati diesmal gut aus. Dank Kobel und dank der vier weiteren Schützen um Rubén Vargas, der den entscheidenden Elfmeter zum 4:3 verwandelte. «Etwas Schöneres kann man als Trainer nicht erfüllen.
Kobel wie Kahn - Schweiz erwartet Spiel der Spiele mit Messi - WELT
Als Nachfolger des ewigen Yann Sommer hat Dortmunds Torhüter Gregor Kobel die Schweiz ins WM-Viertelfinale geführt. Im Football-Tempel von Kansas City wartet die ultimative Prüfung auf die Nati.













