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Kommentar: Es ist unvermeidlich, Autowerke in Deutschland zu schließen Der Aufschrei wird groß sein. Doch in Deutschland sind die Fabriken im Schnitt nur zu 67 Prozent ausgelastet. Das kostet die Branche Milliarden – Geld, das keiner der Autobauer mehr hat.

Michael Scheppe 07.07.2026 - 13:10 Uhr Artikel anhörenVW-Werk in Zwickau: Autoindustrie unter Druck. Foto: AFPDas Endspiel um die deutsche Autoindustrie hat begonnen: Bei Volkswagen drohen bis zu 100.000 Entlassungen. Mercedes-Benz streicht Sonderzahlungen und will, dass die Beschäftigten länger unbezahlt arbeiten. Und bei BMW kommt bald wohl auch ein Stellenabbau.Doch wenn sich die deutsche Autoindustrie retten will, muss sie noch radikalere Maßnahmen angehen – vor allem das Tabuthema Werksschließungen in Deutschland.Allein VW liefert zwei Millionen Fahrzeuge weniger aus als 2019. Die Kapazitäten aber sind längst nicht im gleichen Ausmaß geschrumpft. Der einzige Ausweg: weitere Fabriken schließen, vor allem im Hochlohnland Deutschland.Wegen massiver Personal- und Energiekosten lohnt es sich hierzulande kaum noch, Autos zu fertigen. Das mag bei der hochmargigen Luxuslimousine S-Klasse von Mercedes funktionieren, doch schon bei der Business-Limousine C-Klasse wird es eng. Nicht ohne Grund bauen die Schwaben das neue Modell in Ungarn, wo die Kosten 70 Prozent geringer sind als hierzulande. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt