Cristiano Ronaldo hat seine letzte Weltmeisterschaft nach der 0:1-Niederlage im Achtelfinale gegen Spanien beendet – so, wie man es von Cristiano Ronaldo erwarten durfte: mit Tränen auf dem Rasen und Statements gegenüber den Medien, in denen am Ende doch wieder Cristiano Ronaldo die Hauptrolle spielte.
Nach dem knappen Achtelfinal-Aus gegen den iberischen Nachbarn verabschiedete sich der 41-Jährige von der WM-Bühne. Der große Traum vom einzigen Titel, der seiner schillernden Karriere noch fehlte, bleibt unerfüllt. Fünfmal Weltfußballer, Champions-League-Rekordjäger, Tormaschine, Europas Rekordnationalspieler – aber eben nie Weltmeister.
Wer nun Demut oder Selbstzweifel erwartete, kennt Ronaldo schlecht. In der Mixed Zone erinnerte der Superstar zunächst daran, dass seine Ära die erfolgreichste der portugiesischen Fußballgeschichte gewesen sei. Vor ihm habe Portugal keinen großen Titel gewonnen, sagte Ronaldo – und stellte die Europameisterschaft 2016 kurzerhand auf eine Stufe mit einem WM-Triumph. Als müsste er selbst in seinem Abschiedsmoment noch einmal die Bilanz seiner eigenen Größe vortragen.
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