Die Bundesregierung will bei Zuschüssen für Wärmepumpen und andere klimafreundlichen Heizungen deutlich kürzen. Die Förderung für den Heizungstausch soll umgebaut werden, dabei sollen im Finanzplanzeitraum bis 2030 rund 2,1 Milliarden Euro ‌eingespart werden. Dies geht aus einem Schreiben des Finanzministeriums an ​den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, das dem SPIEGEL vorliegt. Der Ausschuss soll sich am Mittwoch damit befassen.

Geplant ist demnach:Die Höhe der maximal förderfähigen Kosten von derzeit 30.000 Euro etwa für den Einbau einer Wärmepumpe soll ab kommendem Jahr sinken.Auch der sogenannte Klimabonus für den frühzeitigen Austausch einer alten Heizung soll schneller sinken als bisher geplant.Zugleich sollen die Boni stärker nach Einkommen gestaffelt und Familien mit einem neuen Kinderzuschlag gezielt entlastet werden.Zu den einzelnen Punkten wurden bereits Details genannt.

Bislang können Hauseigentümer eine Grundförderung in Höhe von 30 Prozent der Kosten für den Einbau einer modernen Heizung beantragen. Die förderfähigen Kosten sind dabei bei 30.000 Euro gedeckelt. Diese Summe sinkt laut dem Schreiben im kommenden Jahr auf 28.000 Euro und anschließend alle sechs Monate um weitere 750 Euro. Im zweiten Halbjahr 2030 lägen sie dann beispielsweise bei 22.000 Euro. Auf diesen Betrag wendet die KfW den jeweils gültigen Fördersatz an. Alles, was darüber hinausgeht, bleibt unberücksichtigt.