BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen

Die Bundeswehr soll zur stärksten konventionellen Armee Europas werden. Doch viele neue Rüstungsprojekte verzögern sich. Was gut läuft und welche Programme scheitern.

7. Juli 2026, 5:23 Uhr

Seit vergangenem Dienstag ist klar, dieser Schiffstyp wird nie für die Marine ablegen: Die <b>F126</b> sollte das größte Kriegsschiff der deutschen Streitkräfte werden. Doch die für den Bau ausgewählte Werft, Damen Schelde Naval Shipbuilding aus den Niederlanden, »konnte die vereinbarten zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen nicht einhalten«, hält das deutsche Verteidigungsministerium fest.

Eine deutsche Alternativlösung setzte das Ministerium nicht um. Es entschied, den Bau von sechs <b>F126</b> nicht weiterzuverfolgen. Das sei eine Reaktion »auf die erheblichen Verzögerungen im Projekt, die absehbaren Kostensteigerungen und Risiken, die mit einem Generalunternehmerwechsel einhergegangen wären«.