Als Chef eines großen Festivals steht man ständig unter Strom. Egal, was man macht, alle meckern: die Filmemacher, die Politiker, die Journalisten, die Sponsoren. Wie er mit dem Druck umgehe, der von allen Seiten auf ihn ausgeübt werde, wurde Moritz de Hadeln kurz vor seiner letzten Berlinale im Jahr 2001 vom Tagesspiegel gefragt. Die Antwort, kurz und bündig: „Ich bin Kettenraucher, trinke Whisky und liebe meine Arbeit.“