Der letzte erhaltene Teil der Bunkeranlagen, die einst zu Hitlers Neuer Reichskanzlei in Berlin gehörten, soll nun Neubauten für Wohnungen und Büros weichen. Eine gute Nachricht, nicht?Für manche in der Stadt tatsächlich: nicht. Es fehlt zwar massiv an Wohnungen, und nun will ein Hamburger Investor auf einer der letzten Brachflächen auf dem einstigen Todesstreifen zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz ein sechsgeschossiges Bürogebäude und ein siebengeschossiges Wohnhaus mit 66 Einheiten bauen. Ob die dann zu denen gehören werden, für die man das schöne Adjektiv „bezahlbar“ erdacht hat, ist noch die Frage.