Noch sei etwas Luft nach oben, räumt der Neuköllner Physiotherapeut Adam Olichwer ein. Rund 2900 Unterschriften finden sich unter der von ihm am 19. April auf der Internetplattform „Open Petition“ gestarteten Eingabe für strengere Regeln in Berlin im Umgang mit Leih-Elektrorollern.
Berliner haben noch drei Monate Zeit, ihre Signatur unter seine Forderungen zu setzen. Ist ein Quorum von 11.000 Unterschriften erreicht, muss das Berliner Abgeordnetenhaus zu der Petition Stellung beziehen. Ob es dazu kommt, sei derzeit für ihn nicht absehbar, erklärt Olichwer.
Er trage seine Forderungen deshalb schriftlich oder auch persönlich an Politiker heran, um sie zu überzeugen, schildert der Physiotherapeut. Olichwers Petition machte sich für ein Verbot des sogenannten Free-Floatings von Leih-Elektrorollern stark. Es soll nur noch erlaubt sein, die Geräte an festen Stationen abzustellen, nicht wie bisher beliebig auf Gehwegen, fordert er unter anderem.
Petition fordert auch Helmpflicht
Anbieter sollten außerdem sicherstellen, dass Minderjährige die Systeme nicht nutzen können und nur eine Person auf einem Elektroroller unterwegs sein kann. Die Petition plädiert auch für eine Helmpflicht.














