Hamburgs neue Abitur-Ordnung: Kulturelle Bildung wird zum „Nice to have“

Hamburgs Schulbehörde will die Fächer Kunst, Musik und Theater in der Oberstufe ausdünnen. Kunstverbände wehren sich dagegen – mit viel Unterstützung.

Ästhetische Fächer wie Musik können in Hamburg künftig abgewählt werden: Verbände wehren sich dagegen

Robert Michael/dpa

Ganze 45 Institutionen vom Ohnsorg-Theater bis zur Landeshochschulkonferenz haben einen offenen Brief an Hamburgs Schulsenatorin Ksenja Bekeris (SPD) unterzeichnet, in dem sie sie darum bitten, den Status der Fächer Kunst, Musik und Theater zu erhalten. „Die Fächer werden zerschnitten“, sagt Nina Rippel, Vorsitzende des Fachverbands für Kunstpädagogik BDK Hamburg, mit Blick auf die neue „Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Allgemeine Hochschulreife“ (APO AH), die jetzt als Entwurf vorliegt.