Neue Oberstufe in Hamburg: Hamburg will Kunstunterricht halbieren
In Hamburgs Schulbehörde gibt es Planspiele, die Fächer Kunst, Musik und Theater in der Oberstufe auszudünnen. Fachverbände laufen Sturm.
Kulturelle Bildung ist mehr als „Nice to have“: Und darf nicht auf einzelne Schulen oder gar auf die Elternhäuser abgewälzt werden
Hendrick Schmidt/dpa
Wegen neuer Vorgaben der Kultusminister plant Hamburg eine Reform seiner gymnasialen Oberstufen. Dabei könnte es ausgerechnet den Fächern Kunst, Musik und Theater an den Kragen gehen. Hier könnte man „bestehende Belegverpflichtungen“ künftig „verringern“, hieß es bereits im Januar bei einer Fachtagung des Amtes für Bildung. Nun berichtet der Fachverband für Kunstpädagogik BDK Hamburg von einer Halbierung der Belegpflicht – von vier auf zwei Semester in der Oberstufe. Das, so sagt die Vorsitzende Nina Rippel, sei ihnen in einem Gespräch von der Schulbehörde mitgeteilt worden.








