Inklusion in der Bildung: Hamburg spart bei Schulbegleitung

Eltern in Sorge: Weil zuletzt die Kosten stiegen, will Hamburg in der Schulbegleitung Stunden kürzen und hauptsächlich Nichtqualifizierte einsetzen.

Ob die Beeinträchtigung nun sichtbar ist oder nicht: Schulbegleitung ist essenziell

Maurizio Gambarini/dpa

In zwei Wochen beginnen in Hamburg die Ferien. Der Sohn von Arno G. kommt danach in die fünfte Klasse, auf eine neue Schule. Nur: Wie das klappen soll, ist dem Vater nicht klar. Sein Sohn ist Autist und braucht seinen Schulbegleiter Sebastian H. Der hat Lehramt studiert, arbeitet aber aus Überzeugung als Schulbegleiter. Aber ob er mitkommen kann? Oder ob er als zu teuer und qualifiziert gilt, obwohl er wenig verdient? Das ist nicht klar. Die bisher zuständigen Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) gingen nicht mehr ans Telefon, berichtet Arno G. „Die Entscheidung liegt jetzt bei der Schulbehörde.“