Irlands EU-Ratspräsidentschaft: Eine Insel im Fadenkreuz
Irland ist kein Mitglied der Nato und hält seine Neutralität hoch. In einem Europa, das seine Verteidigung ausbauen will, wird das immer schwieriger.
Irischer Ministerpräsident Micheál Martin und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von Leyen: Irland ist eins der vier EU-Länder, die nicht der Nato angehören
Liam Mcburney/PA Wire/dpa
Zum achten Mal seit seinem Beitritt zur EU im Jahr 1973 hat Irland am 1. Juli die rotierende EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Premierminister Micheál Martin will die Amtszeit – bei dem es die Hoheit über die EU-Agenda hat – bis zum Jahresende nutzen, um „Europa sicherer und wettbewerbsfähiger zu machen, die Werte der EU zu fördern und die Erweiterung der Union“ voranzutreiben – insbesondere im Hinblick auf die Ukraine.














