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Der 25-Jährige hatte im Sechzehntelfinale glatt Rot gesehen, doch die Sperre wird zur Bewährung ausgesetzt.Balogun war gegen Bosnien-Herzegowina in der 64. Minute vom Platz gestellt worden, nachdem er Tarik Muharemovic auf das Sprunggelenk gestiegen war. Danach erhielt er eine Sperre von einem Spiel. Gemäß Artikel 27 des Disziplinarkatalogs der Fifa kann eine Strafe allerdings zur Bewährung ausgesetzt werden.Die aufgehobene Sperre begeisterte auch US-Präsident Donald Trump. Auf seinem Netzwerk Truth Social schrieb er: „Vielen Dank an die FIFA, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist und eine große Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt.“ Dahinter schrieb er: „President DONALD J. TRUMP.“ Der 80-Jährige war bislang bei keinem WM-Spiel vor Ort, wird aber spätestens zum Endspiel am 19. Juli in East Rutherford bei New York im Stadion erwartet.Von einer derartigen Bewährung profitierte nicht zuletzt Cristiano Ronaldo. Er war im November bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Irland nach einem Ellbogenschlag gegen Dara O'Shea vom Platz gestellt worden. Ronaldo wurde von der Fifa zunächst für drei Spiele gesperrt, verpasste aber nur das anschließende Qualifikations-Duell gegen Armenien. Für die WM war er wieder spielberechtigt. Der Südafrikaner Themba Zwane wurde nach einer eher harmlosen Aktion im Eröffnungsspiel für drei Partien gesperrt.Mexiko-Fans machen Krach vor Englands Teamhotel Mit Mariachi-Musik, Autohupen und Feuerwerk sollen Fans versucht haben, vor dem Teamhotel den nächtlichen Schlaf von Gegner England vor dem K.-o.-Duell zu stören. Laut Medien rückten reihenweise Anhänger an, wurden aber von der Polizei auf Abstand gehalten. Berichten aus England zufolge, die sich auf Sicherheitspersonal beriefen, soll das dem Team um Kapitän Harry Kane vor dem Spiel gegen Mexiko (Montag, 2.00 Uhr/MESZ) aber keine schlaflose Nacht bereitet haben. Der Weckdienst auf mexikanische Art sorgte aber für zahlreiche Video-Clips in den sozialen Medien. Auch die britische BBC berichtete.Neu ist diese „Strategie“ nicht: Schon vor dem Sechzehntelfinale gegen Ecuador hatte es Lärm vor dem Hotel des Gegners gegeben. Nach einer nächtlichen Ruhestörung durch mexikanische Fans hatte Ecuadors Fußball-Verband (FEF) eine formelle Beschwerde bei den WM-Organisatoren eingereicht. Dieses Verhalten sei weit entfernt „von den Prinzipien des Fair Play, der Fairness und der Einheit, für die eine Fußball-Weltmeisterschaft stehen sollte“, hieß es in einer Mitteilung wenige Stunden vor dem K.-o.-Spiel im Aztekenstadion. Mit 2:0 gewannen die Mexikaner die Partie.Folglich befürchteten auch die Engländer schon im Vorfeld, es könne ihnen in der Nacht vor dem Spiel wie Ecuador ergehen. Die Polizei musste damals wie diesmal einschreiten, um die nächtliche Ruhestörung durch dröhnende Motoren, Hupen und Lautsprecher so gut wie möglich zu unterbinden. Einige Fans wichen für ihr musikalisches und tatsächliches Feuerwerk auf eine nahe gelegene Brücke aus. „England steht vor dem WM-Duell gegen Mexiko möglicherweise eine höllische Nacht bevor“, schrieb bereits die britische Boulevardzeitung „Mirror“. Der Verband versuchte, das Hotel geheim zu halten. Da die Unterkünfte aber vom Weltverband FIFA vorgegeben sind, war dieser Plan zum Scheitern verurteilt. Nicht nur die mexikanischen Fans, auch das Stadion, in dem das Spiel gegen Mexiko ausgetragen wird, dürfte den Engländern schlaflose Nächte bereiten. Das Aztekenstadion ist für die Engländer ein Schreckgespenst, schreibt Sven Haist:NewsdeskIrritiert bis entsetzt: Die Reaktionen auf Paraguays letzten AuftrittMit Fairplay, da waren sich viele Beobachter einig, hatte der Auftritt der Südamerikaner im WM-Achtelfinale gegen Frankreich (0:1) wenig zu tun. Für diese „schmutzigen Tricks“, so die Meinung der Engländer, wurde dieses Spiel nicht erfunden.„Das ist nicht nur beschämend, das ist schlimmer“, sagte Thomas Hitzlsperger, einst deutscher Nationalspieler, bei BBC One. „Ich würde niemals so Fußball spielen“, meinte Ex-Keeper Joe Hart, und Micah Richards fügte hinzu: „Das war peinlich anzusehen.“Im Radio sagte Schottlands früherer Nationalspieler Pat Nevin, Paraguay habe die Franzosen mit ihren „dunklen Künsten“ provoziert. Bei Fox erklärte Zlatan Ibrahimovic: „Hätte ich dieses Spiel bestritten, hätte ich wohl vier oder fünf rote Karten kassiert und jemanden ins Krankenhaus befördert.“Bayerns Dayot Upamecano bekam einen Ellenbogen in die Rippen, Jules Koundé Galarzas Hand ins Gesicht und Kylian Mbappé vom selben Spieler einen Schlag gegen die Brust. Galarza sagte später nur lapidar: „Jeder hat das Spiel gespielt, das er spielen wollte.“ Gustavo Velázquez malträtierte den Elfmeterpunkt vor Mbappés entscheidendem Tor (70.) mit den Füßen.„Immer der Sportkamerad Galarza, der hätte für mich gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen“, sagte der ehemalige Bundesliga-Referee Patrick Ittrich bei Magenta-TV. Die Aktion gegen Mbappé sei ein „astreiner Schlag“ gewesen: „Er hat nichts anderes vor, als den Spieler zu schlagen.“ Schiedsrichter Ilgis Tantaschew zeigte Paraguay aber nur eine einzige gelbe Karte – nach dem Schlusspfiff gegen den Co-Trainer.Torhüter Orlando Gill wies die Vorwürfe einiger französischer Spieler zurück. „Das ist Fußball. Wenn sie das nicht gewohnt sind – was sollen wir da machen?“, fragte er und fügte hinzu: „So ist Paraguay eben – eine harte Mannschaft.“„Wenn man aus Paraguay kommt, mag man die Mannschaft wahrscheinlich – sie sind wie Krieger“, sagte Hitzlsperger und urteilte abschließend: „Wenn man Franzose oder neutraler Beobachter ist, kann man keinen Respekt mehr für sie empfinden.“ Frankreich spielt nicht im Anzug – das war die Nacht Es hätte Deutschlands Achtelfinale sein können, es wurde eine Art Kampfsportveranstaltung zwischen Frankreich und Paraguay. Ein paar Zitate: "Sie dachten wohl, wir laufen heute im Anzug auf. Aber wir wissen auch, wie man schmutzigen Fußball spielt.“ (Kylian Mbappé)"Jede Mannschaft spielt so, wie sie es für richtig hält, wobei ich auf einige Beleidigungen der Gegenseite hätte verzichten können.“ (Frankreichs Trainer Didier Deschamps)"Das war die schlechteste Schiedsrichter-Leistung bei dieser WM“ (Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich bei Magenta-TV) Den Text zu all diesen Zitaten finden Sie hier:Tuchel dementiert Viagra-Hilfe Auf eines setzen Thomas Tuchel und seine Engländer in der Höhe von Mexiko-Stadt nicht: Viagra. Nachdem es in England Medienberichte gegeben hatte, die die Einnahme des Potenzmittels nahegelegt hatten, räumte Tuchel bei seiner Pressekonferenz im Aztekenstadion mit diesen Gerüchten und Spekulationen auf. Die Information habe ihn nicht erreicht, sagte der deutsche Coach der Three Lions amüsiert und betonte: „Das ist nicht wahr.“Unter anderem hatte die britische Boulevardzeitung The Sun berichtet, dass Viagra nicht auf der Dopingliste stehen würde. Und Studien hätten gezeigt, dass es durch die Senkung des Blutdrucks in der Lunge den in großen Höhen auftretenden Ermüdungsgefühlen und Schwindel entgegenwirke. Anzeichen dafür, dass Tuchels Mannschaft Viagra nehmen würde, gebe es aber nicht, hieß es in der Zeitung.In guter Stimmung vor dem Achtelfinal-Kracher in der deutschen Nacht auf Montag (2 Uhr MESZ/Magenta-TV) konnte sich Routinier Jordan Henderson einen Scherz aber nicht verkneifen. Auf die Frage, was denn nun gegen die Höhe – das legendäre Stadion liegt über 2200 Meter über dem Meeresspiegel – helfe, antwortete der 36-Jährige: „Viagra hilft“. Nicht ohne umgehend und mit einem Lachen zu betonen: „Das war ein Witz.“ Nächster Einsatz für deutschen Schiedsrichter fixIm WM-Achtelfinale kommt Bundesliga-Schiedsrichter Felix Zwayer wieder zum Einsatz. Für das Nachbarduell des Europameisters Spanien gegen Portugal mit Altstar Cristiano Ronaldo am Montag (21 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Dallas ist der 45-Jährige vom Weltverband Fifa als Vierter Offizieller eingeteilt worden. Zweimal stand Zwayer bisher als Chef auf dem Platz: beim 2:0 des Co-Gastgebers USA gegen Australien, als er in der Nachspielzeit an der Wade behandelt werden musste, und beim 3:1 der DR Kongo gegen Usbekistan jeweils in der Vorrunde. Selbstverständlich werden die Schiedsrichterleistungen auch bei dieser WM heiß debattiert. In Deutschland sorgte besonders das aberkannte Tor von DFB-Verteidiger Jonathan Tah in der Verlängerung gegen Paraguay für Diskussionen. SZ-Reporter Felix Haselsteiner hat sich den nicht gegeben Treffer genau angeschaut.Verlässt auch Völler den DFB?Rudi Völler war bislang Julian Nagelsmanns Mentor und Beschützer, er trat stets auf wie ein väterlicher Freund – nun soll auch der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) seinen Rücktritt erwägen. Dies berichtet am Samstag Sport1, eine Entscheidung könnte Völler demnach „schon in der kommenden Woche verkünden“. Völler, 66, war zunächst nicht zu erreichen, der DFB gab keine Stellungnahme ab. Die Zukunft des Weltmeisters von 1990 dürfte in hohem Maße von den Vorstellungen des neuen Bundestrainers abhängen, allgemein erwartet wird eine Verpflichtung von Jürgen Klopp als Nagelsmanns Nachfolger. Für Völler ist der DFB stets eine Herzensangelegenheit gewesen. Rief der Verband, war Völler da – so auch, als eine „Task Force“, der er selbst angehörte, Anfang 2023 einen Sportdirektor suchte. Sie fand: Rudi Völler, der schon 2000 – zunächst interimistisch – für den Verband an der Seitenlinie stand, letztlich bis 2004 blieb und mit dem Nationalteam bei der WM 2002 das Finale erreichte. Nach der Entlassung von Bundestrainer Hansi Flick 2023 sprang er sogar noch einmal als Trainer für ein Spiel ein, sein Vertrag läuft bis 2028.Hamann fordert Kimmich zu Rücktritt aufTV-Experte Dietmar Hamann hat Kapitän Joshua Kimmich nahegelegt, aus der Nationalelf zurückzutreten. „Ich bin der Meinung, dass Kimmich in der Nationalmannschaft keine Rolle mehr spielen sollte. Ich muss doch mal andere Spieler ranlassen“ sagte der Vize-Weltmeister von 2002 im „TOMorrow Business“-Podcast. „Von so einem Spieler erwarte ich, dass er Verantwortung übernimmt und sagt, ich habe alles probiert – und das kann man ihm nicht vorwerfen –, ich habe es nicht geschafft, ich bin jetzt mal weg“, führte der 52-Jährige aus. Hamann würde Bayern-Profi Kimmich (31) einen Rückzug „wahnsinnig hoch anrechnen“. Dies könne einem Umbruch in der Nationalmannschaft zugutekommen. Andere Spieler möchte Hamann auch im Mittelfeld des DFB-Teams sehen. Bei Sky nannte er Angelo Stiller und Tom Bischof. Die aktuellen Spieler hätte man sich „zu lange angesehen“, sagte Hamann, der sich ebenso für einen Rücktritt von Leon Goretzka und Leroy Sané aussprach. Kimmich selbst hielt von einem Rücktritt aus der Nationalmannschaft nichts: „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der Kapitän nach dem Sechzehntelfinalaus gegen Paraguay bei MagentaTV. Mertesacker spricht über Rolle beim DFBPer Mertesacker ist offenbar bereit, einen Job beim Deutschen Fußball-Bund zu übernehmen. Inmitten der Diskussionen um eine mögliche Verpflichtung von Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer und dem angekündigten Abschied von DFB-Sportgeschäftsführer Andreas Rettig würde der Weltmeister von 2014 Verantwortung übernehmen. „Irgendwie mal beim DFB zu arbeiten, dem deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, mal was zurückzugeben, wenn das gewünscht ist – dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, sagte der 41-jährige als TV-Experte im ZDF. Der frühere Innenverteidiger leitete bis zu diesem Sommer die Nachwuchsakademie seines letzten Vereins FC Arsenal und hat damit große Erfahrung in der Talentausbildung und -förderung. Mertesacker stellte aber auch klar, dass es kein schnelles Engagement beim DFB geben wird. Er wolle erstmal seine Arbeit als Experte beim ZDF zu Ende bringen und dann in den Urlaub gehen. „Was ich natürlich auch machen wollte nach 15 Jahren beim FC Arsenal, acht Jahren in der dortigen Akademie: Die Zeit zu reflektieren, was ich da alles erlebt habe“, betonte der 104-malige Nationalspieler. Nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale und dem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann steht der DFB vor einem Umbruch. Im Zuge der Gespräche mit Klopp über die Nachfolge von Nagelsmann hatte Rettig angekündigt, sein Amt als Sportgeschäftsführer zum Jahresende abzugeben. Offen ist weiter, ob Rudi Völler Sportdirektor bleibt.Frankreich gegen Paraguay bei enormer HitzeDie erwartete Hitzeschlacht bei gefühlten Temperaturen von über 40 Grad Celsius könnte im Achtelfinale gegen Frankreich zum Trumpf für Paraguay werden. „Das Wetter ist natürlich dem in Asunción sehr ähnlich. Auch wenn wir natürlich an solche Bedingungen gewöhnt sind, ist das ein Wetter, das das Spiel ohne jeden Zweifel beeinflusst“, sagte Trainer Gustavo Alfaro vor dem Spiel am Samstag (23.00 Uhr/MagentaTV). Für das Spiel in Philadelphia werden Temperaturen von rund 40 Grad Celsius erwartet. Nach Angaben des Wetterdienstes könne die gefühlte Temperatur bei rund 46 Grad Celsius liegen. Er sprach auf seiner Website von einer „extremen Hitzewarnung“. „Das ist für uns ganz normal. Hoffentlich wird es morgen noch ein bisschen wärmer“, sagte Paraguays Innenverteidiger Junior Alonso. Anders als die Arenen in Atlanta oder Houston verfügt das Stadion in Philadelphia über kein schließbares Dach. Auch für die Zuschauer dürfte die Hitzeschlacht zur Belastungsprobe werden. Schattenplätze gibt es in der Heimspielstätte des NFL-Teams Philadelphia Eagles kaum.„Wir wissen, dass das Wetter schwierig wird. Man verliert viel Energie. Man schwitzt mehr und verliert mehr Wasser. Manchmal ist man weniger klar im Kopf. Als wir ankamen, war es schon heiß. Jetzt ist es noch heißer, aber damit müssen beide Teams umgehen“, sagte Frankreichs Offensivspieler Désiré Doué. Das beste Spiel der WM – das war die NachtWer das WM-Sechzehntelfinale zwischen Argentinien und Kapverden nicht gesehen hat, hat ein Fußballspiel für die Geschichte verpasst. Es war ein Spiel, in dem die Ungeheuerlichkeit wohnte, dass der drittkleinste WM-Teilnehmer der Geschichte, der WM-Debütant, der Inselstaat der Kapverden drauf und dran war, den Weltmeister zu bezwingen. Und zwar nicht aus Glück. Sondern weil die Kapverden die geniale Führung von Lionel Messi ausglichen, den Giganten in die Verlängerung zwangen, dort wieder durch Sidny Lopes Cabral das 2:2 erzielten, der mit seinem Schuss vielleicht das Tor des Turniers geschossen haben wird. Vozinha, der 40-jährige Torhüter, hielt erneut so gut, dass er mittlerweile einfach faktisch der beste Torwart des Turniers ist. Selbst nach dem 3:2 hatte der Außenseiter nochmal die Chance zum 3:3. Es war ein Spiel am Rande des Abgrundes, an dessen Ende der Titelverteidiger tief durchatmen kann und die Kapverden mit allem Stolz, den sie fühlen können, zurück in die Heimat fahren können. Sie sind bisher das Team dieser WM.Vor dem Spiel hatte unser Reporter Javier Cáceres just den Traumtorschützen sprechen können. Sidny Lopes Cabral spielte einst mit Rot-Weiß Erfurt in der fünften deutschen Liga, von dort führte ihn sein Weg über Viktoria Köln bis nach Lissabon.Etwas weniger spektakulär machte es Kolumbien. Das Team um Bayernspieler Luis Diaz bezwang Ghana mit 1:0 und komplettierte damit das erste WM-Sechzehntelfinale der Geschichte. Sie treffen nun auf die Schweiz, Argentinien fordert Ägypten.Tuchel spricht über die "Hand Gottes"Um ein legendäres Tor zu erzielen wie Fußball-Legende Diego Maradona, fehlen Harry Kane eigentlich alle Zutaten. Englands Kapitän ist mit 1,88 Metern groß genug, dass er anders als Argentiniens Idol (1,65 Meter) mit dem Kopf zum Ball gehen kann und nicht „Die Hand Gottes“ benutzen muss. Und: Kane wird ein solches Tor auch deshalb nicht erzielen können, weil sich dann zügig der Video Assistant Referee (VAR) aus Dallas melden würde.Trotz allem hat Nationaltrainer Thomas Tuchel die Hoffnung, dass die Engländer etwas Wiedergutmachung erfahren, wenn sie am Sonntag (Ortszeit) nach 40 Jahren ins legendäre Aztekenstadion von Mexiko-Stadt zurückkehren. „Ich hoffe, wir können endlich Frieden mit dem Stadion schließen“, sagte Tuchel, dessen Mannschaft auf Co-Gastgeber Mexiko trifft, englischen Medien.Maradona erzielte beim berühmten 2:1 gegen England nicht nur sein berühmtes Handtor, sondern wenige Minuten später auch das sogenannte „Jahrhunderttor“. Bei diesem umkurvte Argentiniens Ikone von der Mittellinie aus die komplette englische Defensive und schoss schließlich zum 2:0 ein.Tuchel sagte: „Es wird sich für uns auszahlen. Wir werden es zurückbekommen. Es ist Karma. Das Karma wird zu uns zurückkehren. Wir werden das Ganze umdrehen.“ Während Mexiko im bisherigen Turnier noch keine Probleme hatte, musste England gegen die Demokratische Republik Kongo lange einem 0:1 hinterherlaufen. Der späte Siegtreffer von Bayern-Torjäger Kane war zwar kein Jahrhunderttor, aber eines der schönsten der bisherigen WM. Klopp: "Ich bin bereit"Nach einer mehrtägigen Abwesenheit im Programm hat sich Jürgen Klopp am Freitagabend deutscher Zeit erstmals seit dem deutschen Ausscheiden wieder bei Magenta-TV gezeigt – diesmal allerdings nicht nur in seiner Rolle als Experte, sondern auch als Kandidat auf die Nachfolge des zurückgetretenen Bundestrainers Julian Nagelsmann."Ja, die kann ich bestätigen", sagte Klopp über die Gespräche mit dem DFB, die dieser bereits verkündet hatte: "Julian ist zurückgetreten und der DFB kümmert sich um eine Nachfolgeregelung und ist in dem Zuge dieser Gedanken, die sie sich gemacht haben, auf mich zugekommen." Was nun zu einer Einigung fehle? "Zeit. Es ist ja so, dass ich einen bestehenden Vertrag mit Red Bull habe." Normalerweise halte er Verträge "super gerne" ein, sein "Interesse an den Gesprächen" habe er allerdings auch seinem Arbeitgeber übermittelt, wo er als "Head of Global Soccer" das Fußball-Netzwerk des Konzerns leitet.Einen positiven Ausblick wagte Klopp allerdings, gerade im Hinblick auf RB-Vorstand Oliver Mintzlaff: "Weil ich weiß, dass ihm der deutsche Fußball auch am Herzen liegt und er dementsprechend sehr offen ist für diese Gespräche. Aber geführt werden müssen sie ja trotzdem." Er sei in den 19 Monaten bei Red Bull "viel in der Welt unterwegs" gewesen und habe "unendlich viel gelernt", so Klopp. Dennoch: "Im Idealfall, gibt es am Ende nur Gewinner nach so einer Geschichte. Dass man einfach sagt, okay, Red Bull muss sauber aus der Nummer rauskommen können."In seiner Analyse der Situation beim DFB betonte Klopp, dass "es nicht nur am Cheftrainer" liegt: "Der deutsche Fußball steht jetzt natürlich an einem Wendepunkt. Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern. Ob das am Ende dann ich sein werde oder wer auch immer das sein wird, das ändert nichts daran, dass die Veränderungen notwendig sind."Klopp, der bereits in der Vergangenheit als Bundestrainer im Gespräch war und auch das bestätigte, sagte zwar, das Timing für eine Zusammenarbeit sei "auch jetzt nicht perfekt, weil ich nun mal bei Red Bull unter Vertrag stehe." Gleichzeitig habe sich seine persönliche Situation seit seinem Abschied vom FC Liverpool im Frühjahr 2024 verändert. Damals habe er "gesagt, dass mir die Energie fehlt für eine weitere Aufgabe oder ein weiteres Jahr in Liverpool". Das sei inzwischen nicht mehr der Fall: "Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt."Kane: „Fühle mich gut wie nie“Englands Stürmer Harry Kane fühlt sich vor dem Achtelfinale am Montag (2 Uhr MESZ/MagentaTV) gegen Co-Gastgeber Mexiko in der Form seines Lebens. „Was mein Gefühl mit Blick auf das Gesamtpaket angeht, fühle ich mich so gut wie noch nie, wenn ich auf den Platz gehe“, sagte der Profi des FC Bayern in der Internetshow der Three Lions aus dem Teamquartier. Kane hat bei der laufenden WM bereits fünf Tore erzielt. Insgesamt traf er in der laufenden Saison für die Nationalmannschaft und die Bayern bereits 72 Mal. „Das sind fast 20 Tore mehr als ich zuvor in meiner Karriere geschafft habe – und ich hatte bis jetzt schon ein paar ziemlich gute Spielzeiten“, äußerte der 32-Jährige: „Ganz gleich, wie die Situation aussieht. Ganz gleich, welche Art von Chance ich bekomme – ich habe das Gefühl, dass ich Tore schießen kann. Ich denke einfach, dass sich gerade alles zur richtigen Zeit zusammenfügt.“ Berichte über Clenbuterol bei tunesischen SpielernAcht Spieler des WM-Teilnehmers Tunesien sind bei Dopingkontrollen während der Endrunde in Nordamerika offenbar positiv auf Clenbuterol getestet worden. Das berichten englische Medien. Weder die Fifa noch der tunesische Verband haben die Meldung bisher kommentiert. Angeblich drohen keine Konsequenzen, da davon ausgegangen wird, dass die Spieler das Dopingmittel über kontaminiertes Fleisch in ihrem Teamquartier in Mexiko aufgenommen haben. Tunesien war nach drei Niederlagen in der Vorrunde ausgeschieden. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
WM 2026: Fifa hebt Rotsperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun völlig überraschend auf
Die Sperre gegen Folarin Balogun wird zur Bewährung ausgesetzt, er kann damit gegen Belgien spielen. Nach dem Sieg über Deutschland verliert Paraguay gegen Frankreich – und verspielt viele Sympathien.











