Die Einmischung des US-Präsidenten Donald Trump in der „Causa Balogun“ hat selbst in der belgischen Politik für einen Aufschrei gesorgt. „Wahre Stärke liegt darin, mit Fairplay zu gewinnen. Genau das wird Belgien tun“, schrieb Jacqueline Galant, wallonische Sportministerin der französischsprachigen liberalen Reformbewegung, in einer Stellungnahme bei X. Sie sicherte dem belgischen Fußballverband ihre „volle Unterstützung“ im Vorgehen gegen die Aufhebung der Roten Karte des US-Stürmers Folarin Balogun zu.„Schämt euch!“, wütete die sozialdemokratische Oppositionspartei PS: „Wenn Geld die Fäden zieht, verliert die WM jede Glaubwürdigkeit. Die Regeln anzupassen, um Trump zu gefallen, zu versuchen zu schummeln, um zu gewinnen – welch ein bedauernswertes Bild für die FIFA, die Fußball-WM und die USA. Die Regeln müssen von allen respektiert werden, im Sport wie im Leben.“Am Sonntag hatte der Fußball-Weltverband FIFA die Sperre für Balogun aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Hercegovina (2:0) zur Bewährung ausgesetzt. Balogun ist damit im Achtelfinale der USA gegen Belgien (Dienstag, 2.00 Uhr MESZ, im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und bei MagentaTV) spielberechtigt. Laut AFP und der New York Times rief US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Chef Gianni Infantino an, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten.Yvan Verougstraete, Mitglied des Europäischen Parlaments und der frankophonen Zentrumspartei Les Engagés, schloss sich der Kritik an. Es sei „erstaunlich, dass eine Rote Karte plötzlich als 'ungerecht' gilt, sobald Trump involviert ist.“ Die FIFA müsse die „Fairness verteidigen und darf nicht den Eindruck erwecken, politischem Druck nachzugeben“. (sid)Belgian Red Devils on Instagram: "RBFA STATEMENT The Royal Belgian Football Association (RBFA) is astonished by FIFA's decision to declare suspended United States player Folarin Balogun eligible to play in the USA–Belgium match on Monday, 6 July at 5:00 p.m. (Seattle time). FIFA bases its decision on Article 27 of the FIFA Disciplinary Code. This provision states that the FIFA Disciplinary Committee may decide to suspend the enforcement of a previously imposed disciplinary sanction. However, Article 66.4 of the same FIFA Disciplinary Code clearly provides that a red card (sending-off) automatically results in a suspension for the team's next match, as has been the case for all previous red cards issued during this FIFA World Cup. Furthermore, and irrespective of the above, the decision is in direct contradiction with the provisions of the FIFA World Cup 2026 Competition Regulations, as set out in Article 10.5: "If a player or team official is sent off as a result of a direct or indirect red card (second caution), they will automatically be suspended from their team's subsequent match. In addition, further sanctions may be imposed." The automatic nature of such a suspension was also explicitly reaffirmed in FIFA World Cup 2026 Circular No. 16, which was distributed to all participating member associations on 12 May 2026. The same rule is reiterated at every FIFA World Cup 2026 Match Coordination Meeting prior to each match and is included in all FIFA World Cup 2026 workshop presentations. In order to safeguard the legitimate rights of all participating teams and to protect the fundamental principles of fair play in our sport, both at this FIFA World Cup and at future editions of the tournament, the RBFA is investigating all potential options."31K likes, 2,483 comments - belgianreddevils on July 5, 2026: "RBFA STATEMENT The Royal Belgian Football Association (RBFA) is astonished by FIFA's decision to declare suspended United States player Folarin Balogun eligible to play in the USA–Belgium match on Monday, 6 July at 5:00 p.m. (Seattle time). FIFA bases its decision on Article 27 of the FIFA Disciplinary Code. This provision states that the FIFA Disciplinary Committee may decide to suspend the enforcement of a previously imposed disciplinary sanction. However, Article 66.4 of the same FIFA Disciplinary Code clearly provides that a red card (sending-off) automatically results in a suspension for the team's next match, as has been the case for all previous red cards issued during this FIFA World Cup. Furthermore, and irrespective of the above, the decision is in direct contradiction with the provisions of the FIFA World Cup 2026 Competition Regulations, as set out in Article 10.5: "If a player or team official is sent off as a result of a direct or indirect red card (second caution), they will automatically be suspended from their team's subsequent match. In addition, further sanctions may be imposed." The automatic nature of such a suspension was also explicitly reaffirmed in FIFA World Cup 2026 Circular No. 16, which was distributed to all participating member associations on 12 May 2026. The same rule is reiterated at every FIFA World Cup 2026 Match Coordination Meeting prior to each match and is included in all FIFA World Cup 2026 workshop presentations. In order to safeguard the legitimate rights of all participating teams and to protect the fundamental principles of fair play in our sport, both at this FIFA World Cup and at future editions of the tournament, the RBFA is investigating all potential options.".instagram.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Florian ErbeDer designierte Bundestrainer Jürgen Klopp hat fassungslos auf die beispiellosen Hintergründe in der „Causa Balogun“ reagiert. „Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben, das ist verrückt, das stellt alles infrage“, sagte der 59-Jährige, DFB-Wunschkandidat für die Nachfolge von Julian Nagelsmann, bei MagentaTV: „Diese beiden Menschen, die beide von Fußball keine Ahnung haben, sollten gar nichts damit zu tun haben. Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel.“Am Sonntag hatte der Fußball-Weltverband FIFA die Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Hercegovina (2:0) zur Bewährung ausgesetzt. Balogun ist damit am Montagabend (Ortszeit) im Achtelfinale der USA gegen Belgien spielberechtigt. Laut AFP und der New York Times rief US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Chef Gianni Infantino an, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten.„Da gibt es gar keine zwei Meinungen. Wenn es tatsächlich so war: Da gibt es immer noch die Möglichkeit, dass die USA ihn trotzdem nicht aufstellen, weil sie sagen: 'So wollen wir das nicht haben'“, sagte Klopp: „Wir leiden alle unter Fehlentscheidungen. Trotzdem lernen wir alle im Laufe des Lebens, damit zu leben. Und das ist ganz einfach eine Tatsachenentscheidung.“Norwegens Nationaltrainer Stale Solbakken sprach dagegen von einem „großen Fehler“ der FIFA. Es sei „eine schlechte, schlechte, schlechte Entscheidung, die der WM schaden wird“, sagte er nach dem Viertelfinaleinzug der Norweger gegen Brasilien (2:1): „Es tut mir auch leid für die USA. Wenn sie gewinnen, wird es immer in der Schwebe hängen. Das ist nicht gut für den Sport.“Solbakken ist der Ansicht, dass die Entscheidung einen gefährlichen Präzedenzfall schaffe. „Was ist mit der nächsten Roten Karte? Was passiert dann? Wird es künftig irgendwo ein Gremium geben, das solche Karten einfach wieder aufhebt?“, fragte Solbakken. (sid)Florian ErbeMitten in den WM-Feierlichkeiten nach dem dramatischen Achtelfinal-Sieg gegen Mexiko bildeten die englischen Nationalspieler und Betreuer plötzlich einen Kreis. Bei der Party vor den Fans der Three Lions war Jordan Henderson offenbar über eine Bande gestürzt. Auf einer Trage wurde der 36-Jährige in die Katakomben des Aztekenstadions getragen.Kapitän Harry Kane machte sich nach dem 3:2 aber keine großen Sorgen. „Jordan ist da gerade hingefallen. Ich glaube, es geht ihm gut. Es ist nur etwas mit seinem Arm“, sagte der Stürmer des FC Bayern München bei der BBC. England hatte das Duell 3:2 gewonnen und trifft im Viertelfinale nun auf Norwegen. (dpa)Florian ErbeJavier Aguirre hat nach der dramatischen 2:3-Achtelfinale-Niederlage gegen England im Aztekenstadion das Ende seiner dritten Amtszeit als Coach der Mexikaner bestätigt. Der Trainerposten geht nun wie geplant an Rafael Marquéz. Die 47 Jahre alte Ikone arbeitete bereits seit zwei Jahren im Betreuerstab von Aguirre. „Ich habe ihm gesagt, dass er immer auf mich zählen kann“, sagte der 67 Jahre alte Aguirre.„Ich sage auf Wiedersehen zum Fußball. Auf Wiedersehen zum Aztekenstadion“, sagte Aguirre: „Ich gehe mit Stolz.“ Er hatte die Nationalmannschaft 2001 zum ersten Mal übernommen und blieb damals nur ein Jahr. Die zweite Amtszeit dauert von April 2009 bis Ende Juni 2010. Die Dritte begann im Sommer 2024. (dpa)Mathias PeerDank einer Doppel-Torshow von Jude Bellingham in weniger als zwei Minuten und Harry Kane hat England in einem Spiel für die Fußball-Geschichtsbücher die Fiesta Mexicana beendet. Die Three Lions rangen die Mexikaner in Unterzahl im legendären Aztekenstadion mit 3:2 (2:1) nieder. Der Spielbericht: Mathias PeerAltstar Neymar hat nach Brasiliens Achtelfinal-Aus bei der Fußball-WM seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. „Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende“, sagte der 34-Jährige nach der 1:2 (0:0)-Niederlage gegen Norwegen dem TV-Sender Globo. „Ich habe hier angefangen, ich habe hier aufgehört.“Für die Brasilianer endete die WM so früh wie seit 36 Jahren nicht mehr. Neymar brach nach der Niederlage im Final-Stadion von East Rutherford in Tränen aus. Der einstige Topstürmer des FC Barcelona und von Paris Saint-Germain bestritt insgesamt 130 Länderspiele für den Rekordweltmeister und ist noch vor Pelé Rekordtorschütze des Landes.Gegen Norwegen wurde er eingewechselt und erzielte per Foulelfmeter in der Nachspielzeit sein 80. Tor für die Seleção. Sein Debüt hatte er 2010 in einem Testspiel gegen die USA (2:0) ebenfalls in East Rutherford gefeiert – und dabei auch sein erstes Tor für die brasilianische Nationalmannschaft erzielt.Mathias PeerCarlos Queiroz ist nicht mehr Nationaltrainer von Ghana. Nach dem Aus im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Kolumbien in Kansas City erklärte der 73 Jahre alte Coach, dass er nicht weiter im Amt bleiben werde. Für Queiroz, der den Posten erst im April nach einer Testspiel-Niederlage in Deutschland von Otto Addo übernommen hatte, war es die fünfte WM als Coach in Serie.Der Trainer-Veteran übte bei seinem Abschied Kritik am ghanaischen Fußball-Verband. „Die Zukunft der Black Stars wird nicht allein auf dem Platz gebaut, der Erfolg der Black Stars muss außerhalb des Platzes beginnen, indem man die bestmöglichen Bedingungen schafft, um das außergewöhnliche Fußball-Talent Ghanas vorzubereiten, zu schützen und zu entwickeln.“Mathias PeerDer Achtelfinal-Kracher zwischen Mitgastgeber Mexiko und England wird wegen der Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt vorerst um eine Stunde verschoben. Neue Anstoßzeit ist damit 19.00 Uhr Ortszeit (03.00 Uhr MESZ/Magenta TV). „Die Sicherheit aller Beteiligten hat für die FIFA oberste Priorität“, hieß es im Live-Ticker des Weltverbandes. Schon das Sechzehntelfinale gegen Ecuador im ehrwürdigen Aztekenstadion hatte aus Sicherheitsgründen wegen eines Gewitters mit 60 Minuten Verspätung begonnen. Mexiko gewann die Partie 2:0.Überraschende Kehrtwende der FIFA: Mittelstürmer Folarin Balogun steht der Nationalmannschaft der USA im Achtelfinale am Dienstag (2.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und MagentaTV) gegen Belgien doch zur Verfügung. Der 25-Jährige hatte im Sechzehntelfinale glatt Rot gesehen, wie die FIFA bestätigte, wird die ursprüngliche Sperre von einem Spiel aber zur Bewährung ausgesetzt.Die Aufhebung der Sperre rief umgehend sogar Präsident Donald Trump auf den Plan. Er bedankte sich persönlich bei der FIFA „dafür, dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat!“, schrieb er bei seinem Netzwerk Truth Social. Zum Platzverweis hatte sich zuvor schon US-Außenminister Marco Rubio geäußert. „Sie sind beschissen behandelt worden“, sagte er im Presseraum des Weißen Hauses in Washington.Möglicherweise war der amerikanische Präsident jedoch weitaus stärker involviert als bislang angenommen. Die „New York Times“ berichtete am Sonntagabend, dass Trump kurz nach dem Spiel am Mittwoch bei FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen und um eine Überprüfung des Platzverweises gebeten habe. Die Zeitung beruft sich auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.Balogun war gegen Bosnien-Hercegovina vom Platz gestellt worden (64.), nachdem er Tarik Muharemovic unbeabsichtigt und unglücklich auf das Sprunggelenk gestiegen war. Danach erhielt er eine Sperre von einem Spiel. Gemäß Artikel 27 des Disziplinarkatalogs der FIFA kann eine Strafe allerdings zur Bewährung ausgesetzt werden.Von einer derartigen Bewährung profitierte nicht zuletzt Cristiano Ronaldo. Er war im November bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Irland nach einem Ellbogenschlag gegen Dara O'Shea vom Platz gestellt worden. Ronaldo wurde von der FIFA zunächst für drei Spiele gesperrt, verpasste aber nur das anschließende Qualifikations-Duell gegen Armenien. Die weiteren Spiele wurden für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt. (marf./sid)Belgiens Fußballverband (RBFA) will gegen die aufgehobene Sperre gegen den Amerikaner Folarin Balogun vorgehen. Die RBFA prüfe „derzeit alle möglichen Optionen“, hieß es in einer Stellungnahme bei Instagram. Die Belgier verweisen vor allem auf Artikel 66.4 des FIFA-Disziplinarkatalogs, der eine Kehrtwende wie im Fall Balogun eigentlich verhindert.Mittelstürmer Balogun hatte im Sechzehntelfinale glatt Rot gesehen. Die FIFA erklärte am Sonntag jedoch, die ursprüngliche Sperre von einem Spiel zur Bewährung ausgesetzt zu haben, und berief sich dabei auf Artikel 27. Balogun ist somit im Achtelfinale am Dienstag (2.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und MagentaTV) gegen Belgien spielberechtigt. Zuvor soll laut der „New York Times“ US-Präsident Donald Trump FIFA-Präsident Gianni Infantino persönlich gebeten haben, die Sperre zu überprüfen.Die RBFA reagierte „erstaunt“ auf die Entscheidung und stützte sich auf Artikel 66.4, der besagt, dass eine Rote Karte automatisch zu einer Sperre für das nächste Spiel führt. Der belgische Verband verwies zudem auf ein vor dem Start der WM verschicktes Rundschreiben, in dem auf diese Regel hingewiesen worden sei.„Ich wusste nicht, dass der 5. Juli der 1. April ist“, sagte Belgiens Nationalcoach Rudi Garcia, betonte aber: „Als Trainer werde ich mich auf mein Team fokussieren.“ Dass Balogun nun doch spielen dürfe, verändere für ihn „nichts“. Fragen zum brisanten Bericht über Trump wurden vom Pressesprecher abgeräumt. Torhüter Thibaut Courtois verwies darauf, dass die Spieler sich allein auf das Spiel konzentrieren würden. (sid)Belgian Red Devils on Instagram: "RBFA STATEMENT The Royal Belgian Football Association (RBFA) is astonished by FIFA's decision to declare suspended United States player Folarin Balogun eligible to play in the USA–Belgium match on Monday, 6 July at 5:00 p.m. (Seattle time). FIFA bases its decision on Article 27 of the FIFA Disciplinary Code. This provision states that the FIFA Disciplinary Committee may decide to suspend the enforcement of a previously imposed disciplinary sanction. However, Article 66.4 of the same FIFA Disciplinary Code clearly provides that a red card (sending-off) automatically results in a suspension for the team's next match, as has been the case for all previous red cards issued during this FIFA World Cup. Furthermore, and irrespective of the above, the decision is in direct contradiction with the provisions of the FIFA World Cup 2026 Competition Regulations, as set out in Article 10.5: "If a player or team official is sent off as a result of a direct or indirect red card (second caution), they will automatically be suspended from their team's subsequent match. In addition, further sanctions may be imposed." The automatic nature of such a suspension was also explicitly reaffirmed in FIFA World Cup 2026 Circular No. 16, which was distributed to all participating member associations on 12 May 2026. The same rule is reiterated at every FIFA World Cup 2026 Match Coordination Meeting prior to each match and is included in all FIFA World Cup 2026 workshop presentations. In order to safeguard the legitimate rights of all participating teams and to protect the fundamental principles of fair play in our sport, both at this FIFA World Cup and at future editions of the tournament, the RBFA is investigating all potential options."12K likes, 813 comments - belgianreddevils on July 5, 2026: "RBFA STATEMENT The Royal Belgian Football Association (RBFA) is astonished by FIFA's decision to declare suspended United States player Folarin Balogun eligible to play in the USA–Belgium match on Monday, 6 July at 5:00 p.m. (Seattle time). FIFA bases its decision on Article 27 of the FIFA Disciplinary Code. This provision states that the FIFA Disciplinary Committee may decide to suspend the enforcement of a previously imposed disciplinary sanction. However, Article 66.4 of the same FIFA Disciplinary Code clearly provides that a red card (sending-off) automatically results in a suspension for the team's next match, as has been the case for all previous red cards issued during this FIFA World Cup. Furthermore, and irrespective of the above, the decision is in direct contradiction with the provisions of the FIFA World Cup 2026 Competition Regulations, as set out in Article 10.5: "If a player or team official is sent off as a result of a direct or indirect red card (second caution), they will automatically be suspended from their team's subsequent match. In addition, further sanctions may be imposed." The automatic nature of such a suspension was also explicitly reaffirmed in FIFA World Cup 2026 Circular No. 16, which was distributed to all participating member associations on 12 May 2026. The same rule is reiterated at every FIFA World Cup 2026 Match Coordination Meeting prior to each match and is included in all FIFA World Cup 2026 workshop presentations. In order to safeguard the legitimate rights of all participating teams and to protect the fundamental principles of fair play in our sport, both at this FIFA World Cup and at future editions of the tournament, the RBFA is investigating all potential options.".instagram.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Florian ErbeIst das vor dem WM-Achtelfinale die Erfolgstaktik Mexikos? Mit Mariachi-Musik, Autohupen und Feuerwerk sollen Fans versucht haben, vor dem Teamhotel den nächtlichen Schlaf von Gegner England vor dem K.-o.-Duell zu stören. Laut Medien rückten reihenweise Anhänger an, wurden aber von der Polizei auf Abstand gehalten. Berichten aus England zufolge, die sich auf Sicherheitspersonal beriefen, soll das dem Team um Kapitän Harry Kane vor dem Spiel gegen Mexiko (Montag, 2.00 Uhr/MESZ, im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV) aber keine schlaflose Nacht bereitet haben. Der Weckdienst auf mexikanische Art sorgte aber für zahlreiche Video-Clips in den sozialen Medien.Neu ist diese „Strategie“ nicht: Schon vor dem Sechzehntelfinale gegen Ecuador hatte es Lärm vor dem Hotel des Gegners gegeben. Nach einer nächtlichen Ruhestörung durch mexikanische Fans hatte Ecuadors Fußball-Verband (FEF) eine formelle Beschwerde bei den WM-Organisatoren eingereicht. Dieses Verhalten sei weit entfernt „von den Prinzipien des Fair Play, der Fairness und der Einheit, für die eine Fußball-Weltmeisterschaft stehen sollte“, hieß es in einer Mitteilung wenige Stunden vor dem K.-o.-Spiel im Aztekenstadion. Mit 2:0 gewannen die Mexikaner die Partie. Folglich befürchteten auch die Engländer schon im Vorfeld, es könne ihnen in der Nacht vor dem Spiel wie Ecuador ergehen. Die Polizei musste damals wie diesmal einschreiten, um die nächtliche Ruhestörung durch dröhnende Motoren, Hupen und Lautsprecher so gut wie möglich zu unterbinden. Einige Fans wichen für ihr musikalisches und tatsächliches Feuerwerk auf eine nahe gelegene Brücke aus.„England steht vor dem WM-Duell gegen Mexiko möglicherweise eine höllische Nacht bevor“, schrieb bereits die britische Boulevardzeitung „Mirror“. Der Verband versuchte, das Hotel geheim zu halten. Da die Unterkünfte aber vom Weltverband FIFA vorgegeben sind, war dieser Plan zum Scheitern verurteilt. (dpa)Florian ErbeDie WM-Helden Kap Verdes um Torhüter Vozinha sind bei ihrer Rückkehr aus den USA von Tausenden begeisterten Fans am Flughafen der Hauptstadt Praia empfangen worden. Mit Fahnen und Bannern feierten die Anhänger ihre Fußball-Nationalmannschaft, deren Ankunft am Sonntagmorgen mit dem 51. Unabhängigkeitstag des Inselstaats zusammenfiel, der über 500 Jahre unter portugiesischer Herrschaft stand.„Wir haben gezeigt, dass unsere WM-Qualifikation kein Glück war. Wir haben harte Arbeit und Widerstandskraft bewiesen und die USA mit erhobenem Haupt verlassen“, sagte Cheftrainer Bubista der Presse vor Ort.Das Team, das bei seiner ersten WM-Teilnahme sensationell die K.-o.-Runde erreichte, soll am Sonntag in einer Parade durch die Straßen von Praia gefeiert werden. Anschließend ist ein Empfang mit Präsident und Regierungsmitgliedern geplant.Die knappe 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien im Sechzehntelfinale von Miami hatte weltweit für Furore gesorgt. Kap Verde mit seinen nur 500.000 Einwohnern hatte dabei den haushohen Favoriten bis an den Rand einer Niederlage getrieben und sich mit seiner märchenhaften Reise in die Herzen der Fans gespielt. (sid)Florian ErbeWenn Brasiliens Casemiro heute beim WM-Achtelfinale gegen Norwegen (22.00 Uhr, im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV) den Platz betritt, dann einmal mehr mit einem Schreibfehler auf dem Trikot. Casemiro spielt seit Jahren unter einer falsch geschriebenen Version seines Vornamens. Eigentlich heißt der 34 Jahre alte Mittelfeldspieler nämlich Casimiro. Auf seinem Trikot steht jedoch seit Beginn seiner Karriere „Casemiro“ – ausgelöst durch einen Fehler seines damaligen Klubs FC São Paulo. „Ich werde für alle immer Casemiro sein. Das ist alles São Paulos Schuld. Sie haben aus Versehen meinen Namen auf dem Trikot mit „e“ geschrieben“, sagte der Nationalspieler schon vor einiger Zeit in einem Interview der italienischen Zeitung „La Repubblica“. Mit Real Madrid gewann er unter anderem fünfmal die Champions League.Den Schreibfehler habe er später aus Aberglauben nicht mehr korrigieren lassen. „Es war ein einmaliger Fehler und jetzt trage ich ihn für immer mit mir“, sagte Casemiro. „Ich habe dem Klub gesagt: Ihr braucht den Namen nicht ändern.“ Bis Ende Juni stand er bei Manchester United unter Vertrag, inzwischen ist er vereinslos. (dpa)Florian ErbeAutor Tim Rieke gibt einen Einblick in die Arbeit von Thomas Tuchel bei der englischen Nationalmannschaft und wie er dabei die Taktik verändert hat: Wie ist die Leistung des Schiedsrichters beim Spiel zwischen Paraguay und Frankreich zu bewerten? Und wie steht es um eine grundsätzliche Linie der Unparteiischen bei der WM? Celine Chorus hat dazu diese Meinung: Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: „Schämt euch!“: Belgiens Politik äußert heftige Kritik an FIFA-Entscheidung | FAZ
Rot-Sperre von Folarin Balogun aufgehoben +++ Neymar verkündet nach WM-Aus Rücktritt aus Brasiliens Nationalelf +++ Spieler von Kap Verde gefeiert +++ Schiedsrichter Tantashev hart kritisiert +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.












