PfadnavigationHomeSportFußballWMMöglicher BundestrainerSo läuft der Klopp-Showdown in New York abVon Yvonne Gabriel, Christian FalkStand: 15:23 UhrLesedauer: 2 MinutenJürgen Klopp hat sich erstmals öffentlich zu einem Engagement als Trainer der deutschen Nationalmannschaft geäußert und dabei Gespräche mit dem DFB bestätigt. Sehen Sie das Interview mit Klopp hier in voller Länge.Der Kampf um Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer gewinnt an Geschwindigkeit. Gleich zwei Gipfelgespräche sind in den nächsten Tagen geplant, um den gewünschten Kandidaten als Nachfolger von Julian Nagelsmann zu verpflichten.Jetzt wird New York zur deutschen Fußball-Hauptstadt. Der DFB will Jürgen Klopp als Nachfolger für Julian Nagelsmann, der am Freitag als Bundestrainer zurückgetreten ist. Klopp steht in den Startlöchern, hat bei Red Bull aber noch einen Vertrag bis 2029 als globaler Fußball-Chef.Wie geht es jetzt weiter? Nach WELT-Informationen wird es die entscheidenden Gespräche in New York geben. Die DFB-Bosse um Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke planen in der zweiten Wochenhälfte einen Geheimflug, um mit Klopp zu reden und zu verhandeln. Der 59-jährige Startrainer ist als Experte für MagentaTV im Einsatz und hat sein WM-Quartier in New York.Gipfel 2 steht dann mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff an. Auch er reist planmäßig wenige Tage vor dem WM-Endspiel, das am 19. Juli in New Jersey stattfindet, in die US-Metropole. Er will sich bei dieser Gelegenheit persönlich mit Klopp austauschen. Gespräche zwischen Red Bull und dem DFB gab es bisher noch nicht. Alle Seiten sind an einer Einigung interessiert. Keiner hat Zweifel, dass es am Ende auch so kommt. Aber: Ein Selbstläufer werden die Verhandlungen nicht.Mintzlaff sitzt am längeren HebelWird eine Ablöse fällig? Stand jetzt: ja. Mintzlaff will seinen wichtigsten Angestellten im Fußball nicht einfach ziehen lassen. Da im Klopp-Vertrag keine schriftliche Ausstiegsklausel fixiert ist, sitzt er am langen Hebel. Dass er auf eine Kompensation drängt, ist nachvollziehbar. Statt einer klassischen Ablöse gäbe es aber noch deutlich mehr Optionen, von denen Red Bull bei Klopp auch weiter profitieren könnte – zum Beispiel, wenn er weiter als (Werbe-)Gesicht an den Konzern gebunden wird.Lesen Sie auchWas wird aus Rudi Völler? Der DFB-Sportdirektor hat noch einen Vertrag bis 2028. Die Tendenz geht klar dahin, dass Völler den erfüllt und mit Klopp zusammenarbeiten wird. Am Freitagabend sagte Klopp bei MagentaTV über den Bundestrainer-Job: „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also, ich bin bereit.“ Die anstehenden Verhandlungstage werden zeigen, ab wann er loslegen kann. Die deutsche Nationalmannschaft muss am 24. September in den Niederlanden ihr erstes Gruppenspiel in der Nations League absolvieren, am 27. September steht das Heimspiel in dem Wettbewerb gegen Griechenland an.
WM 2026: Wunsch-Bundestrainer – so läuft der Klopp-Showdown in New York ab - WELT
Der Kampf um Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer gewinnt an Geschwindigkeit. Gleich zwei Gipfelgespräche sind in den nächsten Tagen geplant, um den gewünschten Kandidaten als Nachfolger von Julian Nagelsmann zu verpflichten.















