DFB-Team nach WM-Aus : Klopp: „Wir müssen Dinge jetzt grundlegend ändern“04.07.2026, 00:08Lesezeit: 2 Min.Nach dem Aus für Bundestrainer Julian Nagelsmann äußert sich der mögliche Nachfolger Jürgen Klopp erstmals. Er bestätigt Gespräche mit dem DFB und erklärt, was zu seiner Unterschrift fehlt.Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund über den Bundestrainer-Posten bestätigt. Nach dem Ausscheiden der deutschen Elf bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay am Montag (Ortszeit) „hat das Ganze durchaus zügig Fahrt aufgenommen“, sagte Klopp bei MagentaTV. Er begleitet das Turnier als Experte für den Sender. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte er. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären. Aber auch mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen.“ Klopp ergänzte: „Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern. Ob das am Ende dann ich sein werde oder wer auch immer das sein wird, das ändert nichts daran, dass die Veränderungen notwendig sind.“Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Der DFB hatte die Gespräche mit Klopp schon bei der Verkündung des Aus von Nagelsmann bestätigt. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.Klopp ist derzeit als Experte für MagentaTV in den USA im Einsatz. Sein Hauptjob ist allerdings der des Chefstrategen für den Fußballbereich von Red Bull. Mit seinem Chef Oliver Mintzlaff habe er schon gesprochen. „Im Idealfall gibt es am Ende nur Gewinner nach so einer Geschichte, dass man einfach sagt, okay, Red Bull muss sauber aus der Nummer rauskommen können“, sagte Klopp.Ohne die Niederlage gegen Paraguay würde die Situation eine andere sein, hob Klopp hervor. „Aber jetzt sind die Dinge, wie sie sind. Julian ist zurückgetreten, und der DFB kümmert sich um eine Nachfolgeregelung und ist in dem Zuge dieser Gedanken, die sie sich gemacht haben, auf mich zugekommen“, sagte er.