PfadnavigationHomePolitikAusland250. GeburtstagGewitter in Washington – National Mall evakuiert, Trumps Rede soll es dennoch gebenStand: 03:34 UhrLesedauer: 3 MinutenNew Yorks Bürgermeister Mamdani nutzt den 250. Unabhängigkeitstag für eine kritische Rede über Amerikas Geschichte, soziale Ungleichheit und Einwanderung. „Mamdani redet Klartext und das kommt gut an bei den Leuten“, sagt US-Journalist Erik Kirschbaum.Das von Donald Trump angekündigte Spektakel anlässlich des 250. Geburtstags der USA fällt vorerst dem Wetter zum Opfer. Wegen eines Gewitters wurde die National Mall geschlossen, die Menschen sollen in Museen oder U-Bahn-Stationen Schutz suchen.Die zentralen Feiern zum 250-jährigen Bestehen der USA in Washington sind am Samstagabend (Ortszeit) unterbrochen worden. Wegen eines Gewitters mit starken Windböen wurde die Nationalpromenade (National Mall) im Zentrum der US-Hauptstadt evakuiert. Dort hatten sich trotz Temperaturen von bis zu 39 Grad Celsius tausende Menschen versammelt, um einer Flugschau mit Kampfjets beizuwohnen.Es wurden Warnschilder aufgestellt, die die Besucher dazu aufforderten, das Gelände zu verlassen. Auch über Lautsprecher wurde die Evakuierungsanweisung durchgesagt. Angehörige der Nationalgarde forderten die Menschen auf, das Gelände zu verlassen. Einige weigerten sich offenbar zu gehen.Der US-Geheimdienst gab bekannt, dass er die Kontrollpunkte zur Überprüfung der Besucher vor der geplanten Rede von US-Präsident Donald Trump vorübergehend geschlossen habe.Trump erklärte, dass er seine Rede zum 4. Juli dennoch halten werde. „Ich werde nicht zulassen, dass ein bisschen Regen unseren 250. Jahrestag verhindert“, schrieb Trump in einem Social-Media-Beitrag. Und weiter: „Stürme bringen Glück, egal zu welchem Anlass. Außerdem machen sie Veranstaltungen ein bisschen spannender.“ Er hatte in den Tagen zuvor „die spektakulärste aller Trump-Kundgebungen“ angekündigt. Daran sollte sich das nach seinen Worten „größte Feuerwerk der Welt“ mit 850.000 Böllern anschließen.Der Veranstalter „Freedom 250“ teilte mit, dass Trump plane, seine Rede um 23 Uhr Ortszeit auf der National Mall zu halten, gefolgt vom Feuerwerk. Die Tore für die Veranstaltung sollen 75 Minuten vorher wieder öffnen. Lesen Sie auchZuvor forderte Danielle Alvarez, Sprecherin von „Freedom 250“, die Besucher in einer Stellungnahme dazu auf, in Museen und Bundesgebäuden in der Nähe der National Mall Schutz zu suchen. Auch die Washingtoner U-Bahn teilte mit, dass mehrere ihrer U-Bahn-Stationen als Schutzräume zur Verfügung stünden.Die Parade zum Unabhängigkeitstag in Washington war wegen „extremer Hitze“ abgesagt worden. Auch in anderen Orten fielen die Paraden aus – darunter Philadelphia, wo Vertreter der 13 Ostküsten-Kolonien am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung von Großbritannien unterzeichnet hatten.Trump warnte am Vorabend vor „kommunistischer Bedrohung“Die oppositionellen Demokraten werfen Trump vor, die 250-Jahr-Feiern für ein parteipolitisches Spektakel vor den Zwischenwahlen zum Kongress im November zu nutzen. Trump hatte am Vorabend in einer Rede am Nationaldenkmal Mount Rushmore vor einer angeblichen „kommunistischen Bedrohung“ in den USA gewarnt. Er spielte damit auf jüngste Wahlsiege linksgerichteter Demokraten-Politiker an.Die tiefe Spaltung der US-Gesellschaft im Jubiläumsjahr machte auch ein Aufmarsch vermummter weißer Männer in der Nähe des Kapitols sichtbar. Sie trugen Baseballkappen mit Abzeichen der extremistischen Gruppe „Patriot Front“, die von der Überlegenheit Weißer überzeugt ist, und riefen „Reclaim America!“ (Erobert Amerika zurück). Einige von ihnen schwenkten Konföderiertenflaggen – die Flagge der sklavenhaltenden Südstaaten im US-Bürgerkrieg (1861 bis 1865), die heute als rassistisches Symbol gilt.Der amerikanische Papst Leo XIV. nutzte die 250-Jahr-Feiern dagegen für eine Botschaft der Versöhnung: „Die Verteidigung menschlichen Lebens umfasst auch das Willkommenheißen, den Schutz und die Unterstützung von Einwanderern, deren Hoffnungen, Opfer und Beiträge von Beginn an Teil der Geschichte dieses Landes gewesen sind“, erklärte der in Chicago geborene Pontifex. Trump hatte Massenabschiebungen angeordnet.AFP/AP/luwi
USA: Gewitter in Washington – National Mall evakuiert, Trump will Rede dennoch halten - WELT
Das von Donald Trump angekündigte Spektakel anlässlich des 250. Geburtstags der USA fällt vorerst dem Wetter zum Opfer. Wegen eines Gewitters wurde die National Mall geschlossen, die Menschen sollen in Museen oder U-Bahn-Stationen Schutz suchen.













