Proteste gegen AfD-Parteitag: Fascho sein heißt früh aufstehen
Der Bundesparteitag der AfD konnte rechtzeitig starten – und trotzdem waren die Proteste kein Misserfolg. Der Widerstand ist groß, vielfältig und gesellschaftlich verankert.
Nötigung mit Körpereinsatz oder friedlich-ziviler Ungehorsam? Eine Sitzblockade am Tag des AfD-Bundesparteitages in Erfurt
Ebrahim Noroozi/ap
D er AfD ist ohne Frage ein Clou gelungen. Die rechtsextreme Partei hat es geschafft, dass ihr Bundesparteitag trotz der groß angekündigten Blockaden ohne Verzögerung beginnen konnte. Zwar hatten Tausende Protestierende seit den frühen Morgenstunden alle Zufahrtsstraßen blockiert. Doch die Parteispitze und andere Delegierte übernachteten direkt im Légère-Hotel an der Messe, andere Delegierte reisten bereits mitten in der Nacht an, als die über 230 Busse aus ganz Deutschland und Österreich noch unterwegs waren. Das Ziel von Widersetzen, den Parteitag durch Blockaden möglichst lange hinauszuzögern, ist in diesem Sinne also gescheitert.











