Quelle: dpa Baden-Württemberg
4. Juli 2026, 10:51 Uhr
Eine Ausnahme von EU-Datenschutzregeln hatte es Anbietern von Online-Kommunikation erlaubt, auch privat gesendete Chats zu kontrollieren, um sexuelle Darstellungen von Kindern aufzuspüren. Sie war im April ausgelaufen. (Symbolbild)
© Markus Lenhardt/dpa
Um im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie eine rechtliche Lücke zu schließen, appellieren zwei Minister aus Baden-Württemberg an Abgeordnete im EU-Parlament. Dort geht es in der neuen Woche darum, eine Ausnahme von europäischen Datenschutzregeln zu verlängern, die Online-Plattformen das Durchsuchen von privater Kommunikation erlaubt. «Im Mittelpunkt stehen wehrlose Kinder, die Opfer sexuellen Missbrauchs werden oder bereits geworden sind», betonen Justizminister Moritz Oppelt und Innenminister Manuel Hagel (beide CDU).








