Die Ankündigungen des Aktionsbündnisses „Widersetzen“ waren vollmundig: Diesen Samstag wollen sie Zehntausende mobilisieren, um den Parteitag der AfD in Erfurt undurchführbar zu machen. Mit Sitzblockaden sollen sie die Delegierten daran hindern, das Erfurter Messegelände zu erreichen.Das Land Thüringen hat versucht, dies durch weitgehende Versammlungsverbote zu unterbinden. Doch die Aktivisten kündigten im Vorfeld bereits an, diese zu ignorieren. Am Freitagabend hob das Verwaltungsgericht Weimar die Versammlungsverbote für das Wochenende zudem auf. Hier halten wir Sie über das Geschehen auf und um den Parteitag der AfD auf dem Laufenden. 11 Uhr: Höcke fordert eine „objektive Berichterstattung“ von der Presse Auf den Fluren rund um die Veranstaltungshalle ist es jetzt ruhig, berichtet unsere Reporterin Stefanie Witte. Delegierte und Journalisten sind in der Halle. Der Thüringer Landeschef Björn Höcke begrüßt gerade die Anwesenden – nicht ohne einen Seitenhieb auf die Presse: Höcke fordert objektive Berichterstattung über den Parteitag und sich selbst und sagt: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Geraune und Lachen im Saal. Björn Höcke, Vorsitzender der AfD in Thüringen, bei seiner Rede am Samstagmorgen. © dpa/Katharina Kausche Während Höcke spricht, fährt eine Delegierte mit Kind im Kinderwagen hinten an den Reihen vorbei, direkt vor der Grenze zwischen Delegierten und Journalisten. Doppeltes blaues Absperrband trennt den Pressebereich vom Rest der Halle. 10:43 Uhr: Chrupalla beschwört Einheit der AfD-Parteispitze „ein Herz und eine Seele“ Zum Auftakt des AfD-Parteitags in Erfurt beschwört Ko-Parteichef Tino Chrupalla die Einigkeit in der Parteiführung, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Die Doppelspitze mit Alice Weidel sei „ein Erfolgsduo, wie es die deutsche Politik selten gesehen hat“, sagt Chrupalla. „Wir waren, wir sind und wir bleiben ein Herz und eine Seele. Ein Herz, das für Deutschland schlägt, und eine Seele, die für Deutschland lebt.“ Alice Weidel, Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD, und Tino Chrupalla, Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, am Sonnabend in Erfurt. © dpa/Katharina Kausche Diese Einheit wolle die Partei auf das Land übertragen. „Zuerst das Land. Dann die Partei, dann die Person.“ Mit Blick auf die geplanten Vorstandswahlen mahnt der Ko-Parteichef: „Nur wer etwas geleistet hat, darf auch berufen werden. Darf hohe Verantwortung tragen. Das muss für die Nationalmannschaft ebenso gelten, wie für den Bundesvorstand der Alternative für Deutschland.“ Die AfD sei bereit zur Übernahme von Regierungsverantwortung. „Wir werden gewinnen“, sagt Chrupalla. „Vielleicht können wir bald schon allein regieren“, fügt er mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hinzu. „Das wäre das richtige Zeichen an die Demokratieverächter, die da draußen unseren Parteitag verhindern wollten.“Vor allem Verweise auf Sachsen-Anhalt und den dortigen AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund lösen in der Messehalle Jubel aus. Die AfD steht in Sachsen-Anhalt in Umfragen klar auf Platz 1 – eine absolute Mehrheit für die AfD scheint nicht gänzlich ausgeschlossen.Die AfD-Vorsitzenden Weidel und Chrupalla stellen sich der Wiederwahl, auch der gesamte Parteivorstand muss turnusgemäß neu gewählt werden. „Das Gremium, das wir heute hier wählen, wird Deutschlands Zukunft mitbestimmen“, sagt Chrupalla. 10:35 Uhr: Pünktlicher Beginn ist für die AfD neu Es ist tatsächlich ungewöhnlich, dass der AfD-Parteitag so pünktlich beginnen konnte. Sowohl der Bundesparteitag im sächsischen Riesa, als auch der Gründungskongress der „Generation Deutschland“ in Gießen starteten mit mehreren Stunden Verspätung durch großflächige Blockaden um die jeweiligen Veranstaltungsorte. So sieht es am Samstagmorgen in der Messehalle von Erfurt aus. © Stefanie Witte Rund ein Viertel der Erfurter AfD-Delegierten soll im Tagungshotel nebenan übernachtet haben und war damit also schon auf dem Gelände, berichtet unsere Reporterin Stefanie Witte, die den Parteitag aus der Messehalle beobachtet. Dort arbeitet die Partei nun ihre Tagesordnung ab und wählt den Wahlleiter. 10:30 Uhr: Polizei dankt Demonstranten Die Polizei Thüringen dankt via X den Demonstranten für freigehaltene Rettungswege. „Weiterhin viele Versammlungen in und um Erfurt. Positiv hervorzuheben ist, dass bei Sitzblockaden Rettungswege freigehalten wurden. Vielen Dank dafür!“, schreibt die Behörde. © dpa/Michael Reichel 10:27 Uhr: Aktivisten berichten von Pfefferspray-Einsatz Das Aktionsbündnis „widersetzen“ berichtet in ihrem Liveticker vom Einsatz von Pfefferspray durch Polizisten am Gothaer Platz. Die Polizei hat sich dazu bisher nicht geäußert. Blockade am Gothaer Platz in Erfurt. © AFP/Ralf Hirschberger 10:12 Uhr: Parteichef Chrupalla eröffnet Parteitag Allen Protesten zum Trotz beginnt die AfD fast pünktlich mit ihrem Parteitag in den Erfurter Messehallen. Den Auftakt macht der Bundessprecher Tino Chrupalla mit Seitenhieben gegen die politischen Gegner. Bis 2029 werde man die Werte der CDU halbiert haben, kündigt der Sachse an. Den AfD-Parteitag können Sie bei „phoenix“ verfolgen. Der Nachrichtensender überträgt den gesamten Tag live von der Erfurter Messe.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. 09:56 Uhr: Demonstranten wollen Blockade selbst auflösen Eine Aktivistengruppe, die aktuell die A71 blockiert, bereitet sich vor, die Blockade aufzulösen und stattdessen zur DGB-Demonstration in die Innenstadt aufzubrechen. Entsprechende Absprachen mit der Polizei laufen gerade, berichtet unser Reporter. Da es mehrere Blockadepunkte auf der A71 gibt, dürfte die Autobahn dennoch dicht bleiben. Konvoi der Bremer Polizei auf der A71. © IMAGO/5VISION.NEWS/IMAGO/5VISION.NEWS 09:50 Uhr: Linke Aktivisten blockieren auch Journalisten Von der Straßenbahnhaltestelle Gothaer Straße, die von „Widersetzen“ blockiert wird, führt eine Straße zum Messegelände. Auch Journalisten, die vom AfD-Parteitag berichten, müssen hier entlang. Doch wie schon bei vorherigen Parteitagen kommt es zu Problemen, berichtet unsere Reporterin Stefanie Witte von vor Ort.„Den Demonstranten in den gelben Westen genügt es nicht, wenn man sagt, man sei von der Presse. Sie versuchen, jeden aufzuhalten“, berichtet sie. Schließlich sorgt die bereitstehende Polizei durch körperlichen Einsatz dafür, dass die Demonstranten zur Seite gehen und die Presse durchgelassen wird. Bei AfD-Parteitagen in der Vergangenheit kam es bereits zu Situationen, in denen Demonstranten Reporter nötigten, ihre Presseausweise vorzuzeigen. 09:41 Uhr: Pyro am Erfurter Kreuz Nördlich des Autobahnkreuzes Erfurt blockieren Aktivisten weiterhin die Fahrbahn. © dpa/Michael Reichel Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. 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Nicht viel los im Erfurter Zentrum. © TSP/Jan Krüßmann 09:30 Uhr: Die klassische rechte Streamer-Melange mischt mit Auch für all jene, die nicht in Erfurt sind, lässt sich das Geschehen an verschiedenen Blockadepunkten aus der Ferne beobachten. Dutzende Streamer sind in der Stadt unterwegs und senden die Bilder des Protestgeschehens live ins Internet. Die meisten dieser Streamer bezeichnen sich selbst als Journalisten und sind der rechten Szene zuzuordnen. Darunter unter anderem „Björn Banane“, der für die Brandenburger AfD-Fraktion arbeitet und sich trotzdem als neutraler Berichterstatter sieht. Ebenfalls in Erfurt unterwegs ist der ehemalige NPD-Kader und Rechtsextremist Sebastian Schmidtke, der ebenfalls livestreamt. Proteste in Erfurt. © AFP/Ralf Hirschberger 09:13 Uhr: Ermittler stellen Farbbeutel sicher © dpa/Sebastian Kahnert Das mit Farbe angegriffene Bürgerbüro der AfD. © dpa/Sebastian Kahnert 09:11 Uhr: Neuer Blockadeversuch am Sonntag? Der AfD-Parteitag zieht sich über das gesamte Wochenende. Werden die Aktivisten also versuchen, am Sonntag erneut zu blockieren? Eher nein, zeigen die Erfahrungswerte der vergangenen Jahre. Ein Großteil der etwa 250 Reisebusse von „Widersetzen“ wird im Laufe des Samstags wieder die Rückreise antreten. Der Fokus der Aktionen liegt ganz klar auf dem ersten Tag des AfD-Parteitags. 09:06 Uhr: Aktivisten kleben sich an Straßenbahngleise © REUTERS/THILO SCHMUELGEN Die „Letzte Generation“ lässt grüßen: Mit einer Sand-Klebe-Mischung haben sich Aktivisten an Gleise der Erfurter Straßenbahn geklebt. © REUTERS/THILO SCHMUELGEN 08:58 Uhr: Polizei spricht mittlerweile von 20.000 Demonstranten In und rund um Erfurt sind mittlerweile 20.000 Demonstranten unterwegs, schätzt die Thüringer Polizei. Auch wenn sich die Zahl im Unterschied zur letzten Schätzung erhöht hat, bleibt sie bisher weit unter den Erwartungen des Anti-AfD-Bündnisses, das mit 50.000 bis 80.000 Demonstranten gerechnet hatte. Massives Polizeiaufgebot in Erfurt. © AFP/JOHN MACDOUGALL „Protest ist legitim. Deshalb gehen wir mit Blockaden im Stadtgebiet und Umland versammlungsfreundlich und kommunikativ um. Räumungen erfolgen erst, wenn mehrere Gespräche zur Auflösung erfolglos bleiben“, schreibt die Polizei Thüringen derweil auf X. Tatsächlich scheint die Stimmung an vielen Versammlungsorten aktuell größtenteils entspannt und weit entfernt von prognostizierten „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“. 08:47 Uhr: Blockadepläne von „Widersetzen“ scheitern Auch wenn es das Anti-AfD-Bündnis bisher nicht wahrhaben will: Das selbst gesteckte Ziel, den Parteitag der AfD in Erfurt zu verhindern, bleibt erfolglos. In einer verschickten Pressemitteilung von „Widersetzen“ heißt es: „Mehrere Tausend Aktivist*innen blockieren in diesen Minuten die Autobahn A71 und Bundesstraße B7 zum AfD-Bundesparteitag in Erfurt. An mindestens vier Standorten sitzen tausende Aktivist*innen auf der Fahrbahn. Damit hat das Aktionsbündnis sein Ziel erreicht: Über die zentralen Anfahrtsrouten ist kein Durchkommen zum Parteitag mehr möglich.“ Blockade auf der A71. © dpa/Michael Reichel Doch das ist schlicht falsch. Ein Großteil der AfD-Delegierten ist bereits im Veranstaltungsort des Parteitags eingetroffen. Ein massives Polizeiaufgebot sorgte für eine sichere Anreise. Dazu kam ein Trick der Polizei, die den Parteimitgliedern offenbar eine besonders frühe Anreise empfahl. Auch die „Widersetzen“-Aktivisten waren wie gewohnt früh unterwegs. Aber als die Demonstranten um 5 Uhr aus den Reisebussen stiegen, war die AfD-Anreise bereits im vollen Gange. 08:35 Uhr: Wenig Anreisehindernisse für AfD Wie berichtet ist ein Großteil der AfD-Delegierten bereits in den Messehallen eingetroffen. Darunter ist auch eine Gruppe aus Berlin, um den Vorsitzenden der „Generation Deutschland“ in der Hauptstadt, Martin Kohler. Er zeigt sich in einem Video auf X gemeinsam mit den Berliner Abgeordneten Jan Streeck und Jeannette Auricht aus Marzahn-Hellersdorf vor dem Sonnenaufgang auf dem Messeparkplatz. 08:25 Uhr: Polizei lässt viele Blockaden gewähren In den Erfurter Vororten, vor allem westlich der Messehallen, unternimmt die Polizei aktuell keine wesentlichen Versuche, Blockaden aufzulösen oder zu räumen. An der B7 brachen Beamte eine Maßnahme ab, da die Polizei im Vergleich zu den Demonstranten weit in der Unterzahl war. Ein ähnliches Bild ergebe sich in Bindersleben in der Nähe des Erfurter Flughafens: „Hier rückte die Polizei erst ab und kam etwa eine Viertelstunde später mit mehreren Mannschaftswagen zurück, nur um kurz darauf wieder wegzufahren“, berichtet unser Reporter vor Ort Sitzblockade auf der B7 bei Frienstedt. © dpa/Sebastian Münster 08:20 Uhr: Blockaden öffnen sich für Rettungsgassen Die „Widersetzen“-Aktivisten bereiten sich in Trainings langfristig auf Blockadeaktionen wie jene in Erfurt vor. Teil der Vorbereitung ist es auch, das Prinzip der Rettungsgasse zu verinnerlichen. Heißt: Sobald ein Rettungswagen oder Notarzt im Einsatz auf eine der menschlichen Blockaden zufährt, öffnen die Demonstranten die Straße für eine Rettungsgasse, um sie direkt dahinter wieder zu schließen.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. 08:15 Uhr: Vereinzelt auch Gewalt Während ein Großteil der Versammlungen in Erfurt bisher friedlich verläuft, kam es in den vergangenen Stunden an einzelnen Stellen auch zu kleineren Rangeleien und Zusammenstößen. Ein „Bild“-Reporter berichtete gegen 7 Uhr vor vermummten Linksextremisten, die in der Innenstadt einzelne Mülltonnen umwarfen und Pyrotechnik zündeten. Die Polizei reagierte mit dem Einsatz von Schlagstöcken.Außerdem soll auch ein Bürgerbüro der AfD in Erfurt attackiert worden sein, berichtet die Polizei. Auch von Farbbeutelwürfen gegen Beamte ist die Rede.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. 08:07 Uhr: AfD-Parteitag kann „wie geplant beginnen“ Die Thüringer Polizei geht davon aus, dass der Bundesparteitag der AfD nach aktuellem Stand wie geplant um 10 Uhr beginnen soll. Tatsächlich soll sich ein Großteil der Delegierten bereits innerhalb der Erfurter Messehallen befinden, bestätigt nun auch die Polizei. Insgesamt spricht die Behörde von 15.000 Demonstranten, die zurzeit in und um Erfurt unterwegs seien. Frühe Anreise: Viele AfD-Delegierte sind schon da. © dpa/Martin Schutt 08:00 Uhr: Weitere Blockade auf Bundesstraße Unser Reporter Jan Krüßmann ist derzeit in den Vororten von Erfurt unterwegs. Auf der Bundesstraße 7, westlich des Veranstaltungsorts, hat er eine weitere Blockade von „widersetzen“-Aktivisten dokumentiert.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. 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Ziel ist es, neuralgische Verkehrsknotenpunkte, die auf den Anfahrtswegen der AfD-Delegierten liegen, zu blockieren. Das Aktionsbündnis „wiedersetzen“ spricht aktuell von acht bestehenden Blockaden. Aktivisten von „Widersetzen“ auf einer Landstraße vor Erfurt. © REUTERS/Christian Mang 07:34 Uhr: Polizei gibt Lageupdate Die Thüringer Polizei informiert seit den frühen Morgenstunden über die Situation in Erfurt in den sozialen Netzwerken. Derzeit laufen sieben Aufzüge und Versammlungen mit etwa 4000 Teilnehmern, sagt Sprecher Patrick Martin. Weitere Teilnehmer seien auf dem Weg zu den Versammlungsorten. Mehrere Blockaden beschäftigen die Beamten derzeit. Die größte mit 1000 Personen findet auf der Fahrbahn der A71 statt, die unweit der Messehallen verläuft und als möglicher Anfahrtsweg für AfD-Delegierte gilt. 07:28 Uhr: AfD schon jetzt beschlussfähig Viele der hunderten AfD-Delegierten haben offenbar aus den Erfahrungen der vergangenen Parteitage ihre Anreise schon mitten in der Nacht begonnen. Bereits jetzt sei mindestens die Hälfte aller Delegierten in der Erfurter Messehalle eingetroffen, berichtet die „Thüringer Allgemeine“ und bezieht sich auf ein Statement des Thüringer AfD-Fraktionsvize Daniel Haseloff. Auch „Stern“-Reporter Martin Debes schreibt auf X, dass der Veranstaltungsort des Parteitags, die Messehalle, bereits gut gefüllt sei. Bis zum offiziellen Beginn des Parteitags sind es noch mehr als zweieinhalb Stunden. 07:00 Uhr: Landstraße besetzt Da das Autobahnkreuz unzugänglich ist, besetzt eine Gruppe Aktivisten stattdessen eine Landstraße westlich von Erfurt. 6:18 Uhr: Hohe Polizeipräsenz in und um Erfurt In den westlichen Vororten Erfurts rund um die A71 ist die Polizeipräsenz hoch. Überall sind Hundertschaften aus verschiedenen Bundesländern postiert. Die Zufahrten zu wichtigen Autobahnkreuzen sind weiträumig abgesperrt.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Im Vorort Frienstedt versuchte eine Gruppe von Demonstranten über einen Feldweg in Richtung Autobahn zu gelangen. Die Polizei verhinderte dies jedoch. An anderer Stelle waren die Aktivisten laut eigenen Angaben erfolgreicher: Weiter nördlich sind sie auf die A71 vorgedrungen.