PfadnavigationHomeSportFußballWMMexiko gegen England„Fifa-Kehrtwende“ – Verlegung des Achtelfinal-Topspiels offenbar doch vom TischStand: 02:09 UhrLesedauer: 3 MinutenEngland zieht dank Harry Kane ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft ein. Nach dem späten Sieg über die DR Kongo zieht sich Thomas Tuchel aus dem Spielerkreis zurück und überlässt dem Doppelpacker das Wort. Sehen Sie die Szene hier im Video.Laut Medienberichten wurde wegen der Wetterlage über eine Vorverlegung des Achtelfinals zwischen Mexiko und England nachgedacht. Die Fifa bestätigte dies nicht. Nun soll doch alles beim Alten bleiben.Das Achtelfinale der Weltmeisterschaft zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Berichte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18.00 Uhr (2 Uhr MESZ/Magenta TV) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden.Mexikanische Medien wollten zuvor erfahren haben, dass der Anstoß bereits am Sonntag um 12.00 Uhr Ortszeit (20.00 Uhr MESZ/Magenta TV) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt erfolgen soll. Auch britische Medien berichteten über Gedankenspiele, den Anpfiff um sechs Stunden nach vorn zu verlegen. Der Weltverband Fifa hatte diese Berichte nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet. Mexikos Trainer Javier Aguirre hatte von einem „Schlag in den Magen“ gesprochen, weil es maßgeblichen Einfluss auf seine geplanten Abläufe habe. Er sei nicht gefragt worden, sagte er dem mexikanischen Sender Radio Formula. Der englische Verband erklärte kurz vor dem Abflug des Teams nach Mexiko, er wisse nichts von einer Verlegung.„Anstoßzeit nach Fifa-Kehrtwende unverändert“, schrieb die BBC. Der Sender Sky News sowie das Portal „The Athletic“ schickten zu der Entwicklung eine Eilmeldung. Sollte es dabei bleiben, hätte es am Freitag viel Aufregung um nichts gegeben. Eine Vorverlegung hätte auch Einfluss auf die Partie von Rekordweltmeister Brasilien gegen Norwegen gehabt, die um 22.00 Uhr deutscher Zeit in New York angepfiffen werden soll.Mexiko – Ecuador wurde zuletzt verzögert angepfiffenWegen eines schweren Gewitters hatte zuletzt das Sechszehntelfinale der Mexikaner gegen Ecuador aus Sicherheitsgründen mit einer Stunde Verspätung begonnen. In der Nähe des Stadions war es zu Blitzeinschlägen gekommen. Gemäß dem Fifa-Regelwerk kann der Dachverband WM-Partien nach eigenem Ermessen absagen, verschieben oder an einen anderen Ort verlegen. Lesen Sie auchImmer wieder sorgen Gewitter und heftiger Regen in den Sommermonaten in Mexiko-Stadt für Überschwemmungen auf den Straßen. Hinzu kommt, dass die Metropole des WM-Mitgastgebers neben den 80.824 Zuschauern im Aztekenstadion wieder von großen Ansammlungen bei den Fan-Festen und auf den Straßen der Stadt ausgeht. Eine Vorverlegung hätte sich im Fall eines mexikanischen Sieges positiv auf mögliche Jubelfeiern auswirken können. Nach mehreren Toten im Anschluss an die bisherigen Siege hatte Präsidentin Claudia Sheinbaum bereits einen Appell an die Fans im Mitgastgeberland gerichtet. „Ich bitte alle, sich sehr verantwortungsbewusst zu verhalten, Orte zu meiden, an denen laut Behördenangaben bereits sehr viele Menschen sind, und verantwortungsbewusst zu feiern“, sagte sie bei einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt. Insgesamt waren mehr als 1600 Menschen im Aztekenstadion und bei den Feierlichkeiten in der Stadt vor Ort behandelt worden, unter anderem wegen Prellungen, Knochenbrüchen, Alkoholvergiftungen und Angstanfällen. lwö/luwi/dpa
Mexiko – England: „Fifa-Kehrtwende“ – Verlegung des Achtelfinal-Topspiels offenbar doch vom Tisch - WELT
Laut Medienberichten wurde wegen der Wetterlage über eine Vorverlegung des Achtelfinals zwischen Mexiko und England nachgedacht. Die Fifa bestätigte dies nicht. Nun soll doch alles beim Alten bleiben.













