Wohnen in Berlin: Genossenschaften unter Druck

Auf dem aufgeheizten Mietmarkt sorgen Genossenschaften für Stabilität und sozialen Zusammenhalt. Doch auch sie spüren den Druck des Markts.

Berlins Regierender Bürgermeister bei der Wohnungsgenossenschaft Köpenick Nord

picture alliance/dpa | Soeren Stache

dpa | Die stetig steigenden Mietpreise und der Wohnungsnotstand sind ein Berliner Dauerthema. Einer aktuellen Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes zufolge haben sich die Angebotsmieten in der Hauptstadt in den vergangenen zehn Jahren im Mittel um rund 75 Prozent auf 15,80 Euro pro Quadratmeter nettokalt erhöht. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) geht für das vergangene Jahr sogar von durchschnittlichen Angebotsmieten in Höhe von 18,76 Euro pro Quadratmeter aus.