PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgImmer weniger neue Genossenschaftswohnungen in BerlinStand: 11:05 UhrLesedauer: 2 MinutenWohnungsbaugenossenschaften in Berlin haben große Mühe, neuen Wohnraum zu schaffen. (Archivbild)Quelle: Michael Brandt/dpaDer schleppende Wohnungsneubau in der Hauptstadt betrifft auch die Genossenschaften. Die Zahl der neu gebauten Einheiten ist seit Jahren rückläufig. Das merkt, wer einer Genossenschaft beitreten will.Der Wohnungsmangel in Berlin betrifft auch die Genossenschaften. «Mit nur noch 178 fertiggestellten

Wohnungen fiel die Zahl der Fertigstellungen 2025 auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren», teilte der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen mit, in dem unter anderem die Wohnungsbaugenossenschaften organisiert sind. Das seien 60 Prozent weniger Neubauten als im Vorjahr.«Seit dem bisherigen Höchststand von 840 Fertigstellungen im Jahr 2018 ist die Zahl sogar um fast 80 Prozent eingebrochen», teilte der BBU weiter mit. Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit etwa 160 Fertigstellungen - einem weiteren Rückgang von mehr als zehn Prozent im Vorjahresvergleich.Die Gründe seien vielfältig. Neben dem Dauerthema der gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten gehen den Genossenschaften den Angaben zufolge zudem die Baugrundstücke aus. Viele Vereine hätten ihre Baulandreserven inzwischen weitgehend ausgeschöpft, hieß es. «Neue Grundstücke auf dem