Nach dem Anschlag auf den ukrainischen Oligarchen Wadim Jermolajiw in Monaco, bei dem am Montag Jermolajiw sowie eine Frau und ein Kind zum Teil schwer verletzt worden sind, führt die Spur nach Hessen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge haben Beamte eine Wohnung im Main-Taunus-Kreis durchsucht. Dem Vernehmen nach soll es sich um die Wohnung der mutmaßlichen Attentäterin handeln, die über ein Video identifiziert worden sein soll. Es handele sich um eine Ukrainerin, wie die Generalstaatsanwaltschaft und die Staatsanwaltschaft Frankfurt sowie das Hessische Landeskriminalamt am Freitag mitteilten.Ihr werde vorgeworfen, am Montagabend im Fürstentum Monaco einen Sprengsatz vor einem Wohnkomplex gezündet zu haben, in dem sich zu diesem Zeitpunkt der Oligarch aufgehalten habe. Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar.Wohnung von Tatverdächtiger durchsuchtIm Rahmen eines Rechtshilfeersuchens sei die Wohnung der 39 Jahre alten Frau am Donnerstag durchsucht worden. Eingebunden gewesen seien dabei auch Spezialeinsatzkräfte. Zudem sei ein von der Frau genutztes Fahrzeug durchsucht und sichergestellt worden.Wie die Behörden weiter mitteilten, wurden Beweismittel sichergestellt, die an die monegassischen Behörden übergeben werden sollen. „Die hessischen Sicherheitsbehörden unterstützen die monegassischen Behörden bei den Ermittlungen und stehen hierzu in engem Austausch“, teilten sie mit. Die gesuchte Frau befindet sich aktuell auf der Flucht. Es wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen.