Matthias Helferich, selbst ernanntes „freundliches Gesicht des NS“, darf in der AfD bleiben. Seine krassen Aussagen zeigen die völkische Seele der Partei.
Matthias Helferich darf Mitglied der AfD bleiben
Martin Möller/imago
I n ihrem Gutachten zur Verfassungsfeindlichkeit der AfD hat die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) gerade erst 2.500 Belege dazu gesammelt, dass Demokratie, Menschenwürde und die AfD nicht zusammenpassen. Die extrem rechte Partei steht gegen die Menschenwürde und das demokratische Prinzip, das schlossen die Juristen der GFF aus Millionen unappetitlicher Social-Media-Posts und Hunderttausenden Dokumenten. Kurz: Die AfD ist verfassungsfeindlich.
In einem Punkt ist das Gutachten der GFF dagegen zurückhaltend: der Verbindung der AfD zum Nationalsozialismus. Selbst wenn es in der Partei unkritische und teilweise positive Bezugnahmen auf den NS gebe, sei eine Wesensverwandtschaft ausdrücklich nicht festzustellen. Auch unterscheide sich der Antisemitismus der Partei klar von dem der NSDAP. Ebenso sei der in der AfD weit verbreitete Geschichtsrevisionismus kein Indiz.











