Kaum hat Berlin die Rekordhitze hinter sich, meldet sich der Hochsommer zurück. Zum zweiten Juliwochenende könnte es wieder sehr warm werden, sagt Jörg Riemann, Chefmeteorologe des Wetterdienstes Wettermanufaktur.Wer in einer Dachgeschosswohnung lebt, weiß, was das bedeutet. Die Wohnung wird zum Backofen, der Ventilator schiebt nur noch warme Luft von links nach rechts.Bevor Sie sich in Ihr Schicksal fügen: Es gibt einen Berliner Gerichtsfall, den Sie kennen sollten. Er handelt von geschmolzenen Kerzen, toten Zimmerpflanzen – und einem Wellensittich, der die Hitze fast nicht überlebt hätte.
46 Grad im Wohnzimmer: Der heißeste Fall der Berliner Justiz
Eine Berliner Dachgeschosswohnung heizte sich im Sommer auf bis zu 46 Grad Celsius auf. Drinnen war es zeitweise 19 Grad wärmer als draußen.Zur Einordnung: Bei 46 Grad gart ein Lachsfilet. Sous-vide, aber immerhin.Die Folgen in der Wohnung waren entsprechend. Wachskerzen schmolzen, Pflanzen gingen ein, der Wellensittich des Mieters erlitt einen Hitzschlag. Normales Wohnen? Unmöglich.
Von der Hitze verbogen: In der Berliner Dachgeschosswohnung des Gerichtsfalls schmolzen sogar die Wachskerzen. (Symbolbild)
© IMAGO/Sascha Steinach








