PfadnavigationHomePanoramaSechs Tote von StadeFatih G. soll in der Türkei aus dem Gefängnis geflohen sein – Ermittlungen wegen SexualdeliktsStand: 12:23 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Fluchtwagenfahrerin des mutmaßlichen Täters von Stade ist die Schwiegermutter des niedersächsischen SPD-Abgeordneten Deniz Kurku. Dieser ist zudem Landesbeauftragter für Migration. Der Politiker drückte in einer Stellungnahme seine Anteilnahme aus.Recherchen zur Vorgeschichte des mutmaßlichen Sechsfachmörders von Stade werfen neue Fragen auf. Demnach soll gegen den 45-Jährigen in der Türkei wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs seiner Tochter aus einer früheren Beziehung ermittelt worden sein.Im Fall der tödlichen Schüsse in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade sind neue Vorwürfe gegen den mutmaßlichen Täter bekannt geworden. Nach Recherchen der „Bild“-Zeitung soll der 45-jährige Fatih Khan G., dem die Staatsanwaltschaft sechsfachen Mord vorwirft, in der Türkei wegen mehrerer Straftaten gesucht worden sein. Der 45-Jährige wurde zwar in Deutschland geboren, hat aber die türkische Staatsbürgerschaft.Dem Bericht zufolge dokumentieren Auszüge aus dem türkischen Justizsystem UYAP Verfahren gegen den Mann, unter anderem wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts aus dem Jahr 2007. Zudem soll gegen ihn seit 2022 wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs seiner Tochter aus einer früheren Beziehung ermittelt werden. Das entsprechende Verfahren wird laut „Bild“ vor einem Strafgericht in Kahramanmaraş geführt.Weiter berichtet die Zeitung, G. habe sich zuvor wegen eines anderen Delikts in Untersuchungshaft befunden und sei 2021 aus dem Gefängnis geflohen. Seitdem werde er von den türkischen Behörden gesucht. Ein Halbbruder sagte der Zeitung: „Seitdem er aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm. Ich bin schockiert von den Morden, die ihm vorgeworfen werden.“Lesen Sie auchDie Staatsanwaltschaft Stade teilte der „Bild“ zufolge mit, ihr lägen keine Erkenntnisse über mögliche Straftaten des Beschuldigten in der Türkei vor. Der Austausch zwischen deutschen und türkischen Ermittlungsbehörden gelte jedoch als schwierig. Die Staatsanwaltschaft wollte sich gegenüber WELT nicht weiter äußern und verwies auf laufende Ermittlungen.Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler erschoss G. am Montag in Stade sechs Menschen. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als sechsfachen Mord ein. Hintergrund soll ein Sorgerechtsstreit gewesen sein. Eine Mordkommission ermittelt.kami
Stade: Fatih G. soll in der Türkei aus dem Gefängnis geflohen sein – Behörden ermittelten wegen Sexualdelikts - WELT
Recherchen zur Vorgeschichte des mutmaßlichen Sechsfachmörders von Stade werfen neue Fragen auf. Demnach soll gegen den 45-Jährigen in der Türkei wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs seiner Tochter aus einer früheren Beziehung ermittelt worden sein.














