Liebe Leserinnen und Leser,
stellen Sie sich vor: Es ist Nacht. Sie fahren von einer ausgelassenen Feier mit der Bahn nach Hause. Ihr Abteil ist komplett leer. Völlige Ruhe. Sie lehnen sich zurück. Doch dann: An der dritten Haltestelle fliegt die Tür auf – und fünf pöbelnde Personen drängen herein. Und natürlich bewegen sie sich – wie der Zufall es so will – direkt in Ihre Richtung.
Lesen Sie auch
Aufatmen. Das ist gerade nicht in Wirklichkeit passiert. Aber es könnte. In Bremen wird deshalb bereits etwas dagegen getan: Ein modernes KI-System soll den Fahrgastraum "beobachten" und bei aggressivem Verhalten automatisch in einer Leitstelle Alarm schlagen. Meine Kollegen Daniel Augustin und Daniel Ziegener waren vor Ort und haben nachgefragt, wie das funktioniert. Und auch wenn der Grundgedanke gut ist, stellt sich hier dennoch die Frage: Wie viel Überwachung ist eigentlich okay?
Beim nächsten Thema geht’s um das liebe Geld: Wero – die europäische, souveräne Antwort auf PayPal. Allerdings ist die Akzeptanz noch recht gering, und ausgerechnet für die technische Infrastruktur greift man teilweise auf Amazon Web Services zurück. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Markus Montz hat sich den aktuellen Stand von Wero genau angesehen, die Bezahlmethode im Onlinehandel ausprobiert und eingeordnet, was von den großen Ankündigungen wirklich schon im Alltag angekommen ist.











