Ein 85 Jahre alter deutscher Staatsbürger ist am 24. Juni im Gewahrsam der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE in einem Krankenhaus im texanischen Harlingen gestorben. Das teilte ICE in einer Pressemitteilung mit.

Der Mann sei seit November 2025 wegen einer Demenzerkrankung sowie Bluthochdruck, kognitiver Einschränkungen und Geschwüren dauerhaft im Valley Baptist Medical Center behandelt worden. Ein Arzt der Klinik habe den Tod um 4:30 Uhr Ortszeit festgestellt. Die offizielle Todesursache stehe noch aus und werde durch eine Autopsie geklärt.

Einreise ohne gültige Dokumente

Nach Angaben von ICE hatte der Mann am 28. August 2025 am Grenzübergang Colombia Solidarity Bridge bei Laredo um Einlass in die USA gebeten. Da er keine gültigen Einreisedokumente besessen habe, sei er von der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP als nicht zulassungsfähig eingestuft und an einen Einwanderungsrichter des US-Justizministeriums verwiesen worden. Einen Tag später sei er in ICE-Gewahrsam überstellt worden. Anfang Oktober habe die Behörde ihn in einer Einrichtung für Rehabilitation und betreutes Wohnen untergebracht, bevor er im November ins Krankenhaus verlegt worden sei.

Behörde verweist auf Standardverfahren