Der Anschlag auf das Mutter-Kind-Zentrum in Stade am Montag, bei dem ein Vater sechs Mitarbeiter der Jugendhilfe erschoss, ist ein schockierender Extremfall. Der Mann stand unter Verdacht, seine wenige Wochen alte Tochter geschüttelt zu haben, deswegen war das Baby zunächst allein in die Einrichtung verlegt worden, dann mit seiner Mutter. Der Vater sollte dort ein sogenanntes Hilfeplangespräch führen. Aber anstatt über Umgangskontakte zu seiner kleinen Tochter und Hilfen für die Eltern zu sprechen, soll er zur Waffe gegriffen haben.
Anschlag in Stade auf Jugendhilfe: Wer soll sich jetzt noch trauen, diesen Job zu machen?
Inobhutnahmen von Kindern sind inhärent dramatisch. Dass nun sechs Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen wurden, ist ein schockierender Extremfall. Doch er wirft grundsätzliche Fragen auf.











