Viele verbinden die Kokosnuss mit Sommerferien am Strand. Dabei verleiht sie auch alltäglichen Gerichten eine frische, aromatische Note.Kürzlich nach einer Pilates-Stunde in meiner Frühjahreskur: Nachdem ich mich durch Planks und Swandives geschwitzt hatte, reichte man mir im «RAKxa Integrative Wellness» in Bangkok eine frische Kokosnuss mit Strohhalm. Was ich als liebe Geste verstand, war eine gezielte Methode meiner Ernährungstrainerin. «Kokosnusswasser enthält natürliche Elektrolyte, also essenzielle Mineralien wie Kalium, Magnesium und Natrium. Sie regulieren den Flüssigkeitshaushalt und die Muskeln», erklärte mir Puu Saengsuwon. «Es ist das natürliche Gatorade und wirkt kühlend für Körper und Haut.»Zwei Rezepte mit Kokosnuss Die klare Flüssigkeit aus jungen grünen Kokosnüssen ist ein Mix aus salzig und süss und enthält ein Drittel weniger Zucker als etwa Apfelsaft. Die Kokosnuss sollte mir in meiner Kur immer wieder begegnen. Als Crème zum Fisch, als getoastete Crisps über den Salat gestreut und als Cookies zum Nachtisch. «Statt Butter verwenden wir Kokosöl, es bringt Aroma und bindet mit seinem Fett», erklärte mir die Köchin Toey Vorawanichar.Ob Kokosöl gut oder schlecht für die Gesundheit ist, bleibt in der Ernährungswissenschaft wegen seiner gesättigten Fettsäuren allerdings umstritten. Unbestritten sind allerdings seine Vorzüge: Aus dem pflanzlichen Fett lassen sich blättrige Tortenkrusten, luftige Glasuren sowie krümelige Scones und feine Cookies herstellen.Auf einen Blick Laut Ayurveda kühlend für Haut und Körper.Kokoswasser enthält natürliche Elektrolyte.Kokosöl ist vielseitig zum Kochen und Backen einsetzbar.Reich an Antioxidantien.Soll entzündungshemmend wirken. Newsletter Die besten Artikel aus «NZZ Bellevue», einmal pro Woche von der Redaktion für Sie zusammengestellt.