Julian Nagelsmann hatte keine Ahnung, dass ein Trainerkollege scharf darauf war, ihm den Job wegzuschnappen. Nicht irgendein Kollege. Der Fifa-„Welttrainer des Jahres“, der mit einem englischen Spitzenklub die Champions League gewonnen hatte. Nagelsmann ahnte nichts, weil ja nicht mal öffentlich bekannt war, dass dieser Kollege, der einst bei Mainz 05 aufgebrochen war, um über den Zwischenstopp Borussia Dortmund die Premier League zu erobern, schon wieder Lust verspürte, in die Coachingzone zurückzukehren. Heimlich traf sich der Welttrainer mit Nagelsmanns Vorgesetzten im Restaurant. Nagelsmann reiste mit seiner Freundin in den Skiurlaub. Und dort, schön auf der Hütte, erfuhr er, was die Herren hinter seinem Rücken beschlossen hatten: Nagelsmann war raus – und Thomas Tuchel der neue Trainer des FC Bayern.
Kommentar: Klopp als einziger Kandidat? Das wäre nicht schlau
Nach allem, was man hört, will der DFB Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer – und tut gar nicht erst so, als würde er über Alternativen nachdenken. Das ist schon deshalb fahrlässig, weil es den Preis in die Höhe treibt.












