Deutschland erlebt derzeit eine der heftigsten Hitzewellen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, die Weltmeere sind so warm wie nie zuvor um diese Jahreszeit – und schon jetzt zeichnet sich ab, dass auf diesen Extremsommer ein ebenso außergewöhnlicher Winter folgen dürfte. Grund ist ein Klimaphänomen tausende Kilometer entfernt im tropischen Pazifik: El Niño ist zurück, und Forscher rechnen mit einem der stärksten Ereignisse seit Beginn der Messungen. Die Folge könnte ein Klima-Doppelschlag werden, wie ihn Mitteleuropa selten erlebt hat: erst brütende Hitze, dann ein ungewöhnlich milder, nasser Winter.
Die aktuelle Lage: Meere so warm wie nie
Die Weltmeere haben im Juni 2026 einen neuen Wärmerekord für diese Jahreszeit aufgestellt – so warm war das Wasser um diese Zeit noch nie, seit systematisch gemessen wird. In Baden-Württemberg und weiten Teilen Süddeutschlands warnen Meteorologen bereits vor einem der heißesten Sommer der jüngeren Geschichte, während bereits die zweite Hitzewelle des Jahres über Mitteleuropa rollt und die Prognosen für Juli und August wenig Entspannung erwarten lassen.
Ausgetrocknete Böden, sinkende Flusspegel, angespannte Wasserversorger und die immer wieder aufflammende Debatte um Waldbrandrisiken und Ernteausfälle prägen bereits jetzt die Sommermonate – und all das, obwohl der eigentliche Höhepunkt der Saison noch bevorsteht.












