Hitze in den Ozeanen: Rekordtemperaturen in den Meeren steigern Angst vor El Niño

Heißer als 2026 waren die Ozeane im Juni seit Messbeginn noch nie. Für For­sche­r kommt das nicht überraschend: Schuld ist ein Wetterphänomen.

Vom Klimawandel und dem Anstieg des Meeresspiegels betroffene Fischerinsel Mazaz in der Bismarck-See im Pazifik, Papua New Guinea

Joerg Boethling/imago

Noch nie seit Messbeginn waren die weltweiten Meere und Ozeane im Juni so heiß wie in diesem Jahr. Das teilte der europäische Erdbeobachtungsdienst Copernicus am Mittwoch mit. Die Durchschnittstemperatur der Wasseroberfläche betrug am 21. Juni 20,86 bis 21 Grad. Sie knackte damit um einige Zehntelgrade die Rekorde der Jahre 2023 und 2024, die bereits als Extremjahre galten.