Am 29. Juni wurde der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger abgeschaltet, und damit der „Long Shutdown 3“ (LS3) eingeleitet. Das gab das Kernforschungszentrum Cern in einer Pressemitteilung bekannt. Mit umfangreichen Umbauten, die etwa drei Jahre dauern sollen und rund eine Milliarde Euro kosten, soll „die nächste Phase bei der Erforschung der grundlegenden Naturgesetze“ eingeleitet werden. Was genau passiert da? Wozu ist das notwendig? Und welche Fragen wollen die Forschenden mit dem dann aufgerüsteten LHC beantworten?Anzeige
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Was passiert am Cern und was ist der LHC?
Das Cern ist eine internationale Kooperation zur Erforschung des Atomkerns. Offiziell sollte der 1954 gegründete Forschungsverbund die Wissenschaft voranbringen. Der Nobelpreisträger Robert B. Laughlin meint allerdings, es sei auch „als eine Art Versicherungspolice“ gewesen, um zu verhindern, dass eine Nation allein auf der Grundlage der Atomphysik eine noch mächtigere Waffe als die Atombombe entwickelt.
Wesentliches Instrument zur Kernforschung am CERN sind Teilchenbeschleuniger. Der letzte und größte dieser Beschleuniger ist der LHC – der Large Hadron Collider.Anzeige










