Am Montagabend dieser Woche, der Uhrenzeiger läuft schon stramm auf die 19 Uhr zu, herrscht in der Berliner Zentrale von Trade Republic noch reger Betrieb. Während auf übergroßen Leinwänden TV-Moderatoren Börsennews herunterrattern, sitzen Dutzende Mitarbeiter an den in langen Reihen zusammengestellten Tischen und tippen auf ihren Rechnern herum. Und mittendrin: Christian Hecker, der Chef höchstselbst also, der an diesem Tag im Deutschland-Trikot zur Arbeit erschienen ist. Wenige Stunden später soll ja die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft gegen Paraguay spielen.Allerdings zweifelt Hecker, ob er das Spiel, das die Deutschen verlieren werden, sehen kann: Zu massiv ist am Montagabend noch die Anspannung, zu gewaltig die Aufgabefülle für die kommenden Tage, arbeitet Trade Republic da doch noch an einem Großprojekt, das der Broker nun der Öffentlichkeit präsentiert.So bedeutsam dieses für den Neobroker auch ist, in einem Satz lässt es sich trotzdem umreißen: Trade Republic führt eine neue Handelstechnologie ein, ergänzt diese um einen neuen Ordertyp – und ändert sein Gebührenmodell, startet das Start-up doch zusätzlich zum populären 1-Euro- auch noch den 2-Euro-Trade. Aber eins nach dem anderen.Podcast Bitcoin & Beyond Jetzt auch noch die 2-Euro-Order: Der Trade-Republic-Gründer erklärt die Hintergründe vor 1 Std.
Jetzt führt Neobroker Trade Republic auch noch die 2-Euro-Order ein
Ein EU-Verbot führt bei Neobrokern zu Einnahmeverlusten. Trade Republic reagiert darauf, indem das Start-up sein Gebührenmodell anpasst – und die 1-Euro-Order dennoch beibehält.









