Spitzensteuersatz und Wahlrecht: Was laut Medien bisher über die Reformen der deutschen Regierung bekannt istInnert weniger Stunden konnten sich die Parteien CDU, CSU und SPD auf ein grosses Reformpaket einigen. Um 9 sollen die Ergebnisse präsentiert werden, erste Details werden bereits berichtet.02.07.2026, 07.04 Uhr2 LeseminutenAktualisiertAm Mittwochvormittag tagte das deutsche Regierungskabinett noch im Verteidigungsministerium.Hannibal Hanschke / EPAInnert weniger Stunden haben sich die Spitzen der drei deutschen Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD am ersten Tag ihres Koalitionsgipfels laut übereinstimmenden Presseberichten auf ein umfassendes Reformpaket geeinigt.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Das Paket soll Reformen der Einkommenssteuer, der Arbeitsmarktregelung sowie Massnahmen zum Bürokratieabbau umfassen. Eine offizielle Erklärung der Koalition zu den Ergebnissen der Beratungen gibt es bislang nicht.Erste Details bekanntDass es bereits am ersten Tag der Beratungen zu einem Durchbruch gekommen ist, überrascht. So waren die Beratungen der Koalitionspartner bis Freitag angesetzt. Die vier Parteivorsitzenden – Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU), Bärbel Bas und Lars Klingbeil (beide SPD) – wollen die Ergebnisse heute um 9 Uhr im Garten des Kanzleramts der Presse vorstellen.Bisher sickern Details nur langsam durch: Laut «Politico» wird der Spitzensteuersatz gesplittet. Ab 250 000 Euro Einkommen soll zukünftig ein Steuersatz von 45 Prozent (derzeit 42) und ab 280 000 Euro 47 Prozent (derzeit 45) gelten. Dies solle dem Staat Einnahmen von drei Milliarden Euro bringen.Wie die «Bild» berichtet, soll auch die von der «Ampel»-Regierung erlassene Wahlrechtsreform zurückgenommen werden. Damit würden zukünftig wieder alle Abgeordneten, die ihren Wahlkreis gewonnen haben, auch in den Deutschen Bundestag einziehen. Aufgrund der von der Vorgängerregierung erlassenen Reform konnten 18 Wahlkreissieger der CDU trotz Direktmandaten nicht in den aktuellen Bundestag einziehen.Bundeskanzler Friedrich Merz hatte sich bereits im Verlauf des Mittwochs optimistisch gezeigt, rasch Ergebnisse präsentieren zu können. «Meine Erwartung ist, dass wir wirklich einen grossen Sprung nach vorn machen in der Modernisierung unseres Landes», erklärte Merz kurz vor Beginn der Verhandlungen. Diese dauerten rund acht Stunden an. Im Vorfeld war von etwa 30 Punkten die Rede, auf die sich die Koalition bereits geeinigt habe.Passend zum Artikel
Erste Details zur neuen Reform der deutschen Regierung
Innert weniger Stunden konnten sich die Parteien CDU, CSU und SPD auf ein grosses Reformpaket einigen. Um 9 sollen die Ergebnisse präsentiert werden, erste Details werden bereits berichtet.










