Jahrelang hatte Farhad Mohammadi auf diesen Tag gewartet: Kurz vor Weihnachten landete er mit seiner Frau und seinen Kindern in Deutschland. Endlich in Sicherheit, dachte er.
Nach der erneuten Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 hatte die damalige Bundesregierung Tausenden bedrohten Menschen aus Afghanistan zugesagt, sie aufzunehmen. Unter ihnen Richter, Aktivistinnen, auch frühere Ortskräfte wie Mohammadi. Doch dazu kam es für viele nicht: Die schwarz-rote Regierung wollte diese humanitären Aufnahmeprogramme beenden, jeden Fall noch einmal überprüfen.






