VW-Chef Oliver Blume will Hard- und Software für autonomes Fahren künftig extern zukaufen, statt sie mit dem Partner Bosch zusammen zu entwickeln. Das Projekt habe zu wenige Fortschritte gezeigt. Vom Betriebsrat erntet der Konzern für die Entscheidung scharfe Kritik.
01.07.2026, 17.46 Uhr
„Fokus auf Tempo“: VW-Chef Oliver Blume will hochautomatisiertes Fahren zügig nach Europa bringen - in Zukunft ohne Bosch
Volkswagen und der Zulieferer Bosch stoppen ihre Partnerschaft bei automatisierten Fahrsystemen. Die gemeinsame Entwicklung von assistierten und automatisierten Fahrfunktionen in der „Automated Driving Alliance“ sei abgeschlossen worden, teilten beide Unternehmen mit. Partner auf VW-Seite war die Softwaretochter Cariad.
Zuvor hatte „Bild am Sonntag“ über das bevorstehende Aus berichtet. Der Zeitung zufolge hatte VW die Reißleine gezogen, weil das Projekt zu wenig Fortschritte gezeigt habe. Trotz Investitionen von bisher 1,5 Milliarden Euro sei die Technik nicht wettbewerbsfähig, hieß es. VW wolle nun stattdessen Hard- und Software fürs automatisierte Fahren extern zukaufen, statt sie selbst zu entwickeln.










